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Das zweite US-Lobbyfront der Kryptoindustrie — die Steuerpolitik — erlebt einen Vorstoß der Branche in den Bereichen Mining und Staking

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Die führenden US-Krypto-Lobbygruppen haben sich zusammengeschlossen, um das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten dazu aufzufordern, ein Gesetz anzunehmen, das Minern digitaler Vermögenswerte und Empfängern von Staking-Belohnungen die Option bietet, den Zeitpunkt der steuerlichen Belastung für die neuen Vermögenswerte zu wählen – entweder bei deren erstmaligem Erwerb oder erst beim endgültigen Verkauf der Kryptowährung durch die Inhaber.

Die in einem der mehreren derzeit vom Ausschuss für Steuern und Finanzen des US-Repräsentantenhauses in Betracht gezogenen Krypto-Steuergesetze dargelegte Richtlinie, das „Tax Clarity for Mining and Staking Act“angeboten von Abgeordnetem Mike Carey, sollte im Kongress vorangetrieben werden, so ein Branchenbrief gerichtet an den republikanischen Vorsitzenden und den ranghohen Demokraten des Steuerausschusses, datiert auf Sonntag.

Der Steuergesetz­text sollte Amerikaner, die dezentrale Netzwerke sichern, nicht dazu zwingen, Vermögenswerte zu verkaufen, bevor sie diese vernünftig monetarisieren können, allein um einer unmittelbaren Steuerverpflichtung nachzukommen", sagte Summer Mersinger, CEO der Blockchain Association, in einer Stellungnahme gemeinsam mit ihren Gegenübern der Digital Chamber und des Crypto Council for Innovation, die sich angeschlossen, um den Brief zu senden die sich für den Gesetzentwurf einsetzen, unverändert vorangetrieben werden.

Während der Hauptfokus der Branche weiterhin auf dem Digital Asset Market Clarity Act liegt, der ein umfassendes US-Regulierungsregime für Kryptoaktivitäten etablieren würde, liegt die zweite Priorität auf der Kryptobesteuerung, was die zentraler Schwerpunkt einer Ausschusssitzung am 9. Juni Diskussion mehrerer Gesetzentwürfe, einschließlich der Gesetzgebung von Carey, einem Republikaner aus Ohio.

Demokraten im Ausschuss offenbarte einige Bedenken darüber, wie dieses Gesetz in der Praxis von der Branche genutzt würde, und externe Kritiker wie das Revolving Door Project argumentiert dass Kryptowährungs-Mining-Unternehmen – darunter American Bitcoin, an dem die Söhne von Präsident Donald Trump, Eric und Donald Jr., eine bedeutende Beteiligung halten – Steuern unbegrenzt aufschieben könnten, während sie dennoch finanzielle Vorteile aus ihren Beständen ziehen.

Das Branchenschreiben konterte, dass der Gesetzentwurf „keine unbegrenzte Aufschiebung oder vollständige Gleichstellung mit allen Formen selbst geschaffener Vermögenswerte vorsieht; stattdessen stellt er sicher, dass Einkommen anerkannt wird, während eine sofortige Besteuerung vermieden wird, bevor Steuerpflichtige den Vermögenswert monetarisieren können.“

Die Kryptosteuerpolitik wurde im Laufe der Jahre durch zahlreiche gesetzgeberische Bemühungen angegangen. Die neuesten Gesetzentwürfe des Repräsentantenhauses befinden sich noch in einem relativ frühen Stadium des Prozesses, während die aktuelle Kongresssitzung sich ihren letzten Monaten nähert, weshalb ihre Durchsetzbarkeit zu diesem Zeitpunkt ungewiss ist.

Die Kapazitäten des Senats im Bereich Kryptowährungen sind derzeit durch den Clarity Act gebunden, der sich noch in intensiven Verhandlungen befindet, während die letzten Tage auf einen entscheidenden Moment zusteuern. Insider aus der Krypto-Branche setzen ihre Hoffnungen darauf, dass der Entwurf bis Mitte Juli dem Senat zur Abstimmung vorgelegt wird, obwohl eine Reihe seiner umstrittensten Bestimmungen noch nicht abschließend geklärt sind.

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