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US-Senator erwartet CLARITY Act bis zum 4. Juli

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Der CLARITY Act könnte in Washington schneller vorankommen als viele im Kryptomarkt zuletzt erwartet hatten. US-Senator Bernie Moreno sieht das Gesetz auf einem engen, aber möglichen Zeitplan.

Senat soll CLARITY Act als Nächstes behandeln

In einem von Solana veröffentlichten Video verwies Moreno auf Fortschritte bei der Krypto-Regulierung unter Präsident Donald Trump.

„Because of President Trump, we’re making a lot of progress“, sagte der Senator.

https://twitter.com/solana/status/2051692437890875451

Nach der Verabschiedung des GENIUS Act soll nun der CLARITY Act in den Fokus rücken. Moreno sagte, der Senat werde das Gesetz in der kommenden Woche im Markup-Verfahren behandeln.

Ein offizieller Terminplan wurde allerdings noch nicht veröffentlicht. Mehrere Beobachter rechnen dennoch damit, dass die Senatsarbeit am CLARITY Act im Mai beginnen könnte.

Der Entwurf gilt als eines der wichtigsten Krypto-Gesetze in den USA, weil er Zuständigkeiten zwischen Aufsichtsbehörden klarer ordnen soll. Besonders die Frage, wann ein digitaler Vermögenswert unter die SEC fällt und wann die CFTC zuständig ist, steht im Zentrum der Debatte.

Mehrere Ausschüsse machen den Prozess kompliziert

Moreno räumte ein, dass der Weg nicht ganz einfach ist. Mehrere Ausschüsse hätten Zuständigkeiten, sagte er, deshalb müsse alles in ein sauberes Gesetzespaket gebracht werden.

Trotzdem zeigte er sich zuversichtlich. Der CLARITY Act könne noch vor Ende Juni auf dem Schreibtisch des Präsidenten liegen und vor dem 4. Juli unterzeichnet werden, sagte Moreno.

Für die Kryptobranche wäre das ein wichtiger Moment. Nach Jahren von Regulierung über Durchsetzung und Gerichtsverfahren würde ein verabschiedeter CLARITY Act erstmals einen umfassenderen gesetzlichen Rahmen für Marktstruktur, Token-Einstufung und Aufsicht schaffen. Genau deshalb schaut die Branche nun auf den Senat.

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