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Trump-nahe World Liberty verklagt Justin Sun wegen „Verleumdung“ nach Klage des Tron-Gründers

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World Liberty Financial, das Kryptowährungsunternehmen, das mit dem US-Präsidenten Donald Trump und seiner Familie verbunden ist, reichte am Montag vor einem Staatsgericht in Florida eine Verleumdungsklage gegen Tron-Gründer Justin Sun ein und warf ihm „grobes Fehlverhalten“ im Zusammenhang mit $WLFI-Token vor, die er erworben hatte.

Die Klage folgt auf Suns eigene Klage gegen World Liberty, die in einem bundesstaatlichen Gericht in Kalifornien eingereicht wurde. Darin wird World Liberty vorgeworfen, sein Recht zur Übertragung seiner $WLFI-Token unrechtmäßig eingefroren zu haben. In der Klage vom Montag behauptete World Liberty, dass mit Sun verbundene Unternehmen $WLFI-Token über Strohkaufgeschäfte für andere Investoren erworben und möglicherweise „Leerverkäufe“ des Tokens getätigt hätten.

World Liberty hat Suns $WLFI-Token „eingefroren“, um sich „und die breitere Gemeinschaft zu schützen“, heißt es in der Klage weiter. Zudem wird ausgeführt, dass Suns Tweets, in denen er sich über das Einfrieren seiner Token beschwert, falsche oder diffamierende Informationen enthalten.

Sun soll angeblich Influencer engagiert und Bots eingesetzt haben, um „seine Lügen zu verstärken“, so World Liberty, und infolgedessen gab das Unternehmen an, „konkrete Geschäftsmöglichkeiten verloren zu haben.“

Viele Teile der Klage wurden geschwärzt, einschließlich Abschnitten, die Suns Kauf der Token beschreiben, sowie Passagen über sein mutmaßliches Fehlverhalten.

Dieses angebliche Fehlverhalten umfasst, was World Liberty als „eine groß angelegte, gezielte Leerverkaufs-Kampagne zur Unterdrückung des Preises von $WLFI zum Zeitpunkt seines öffentlichen Starts“ beschreibt, welche in der Klage mit Sun-assoziierten Wallets in Verbindung gebracht wird, die 300 Millionen US-Dollar zu Binance transferierten.

"Nach Entdeckung dieser Verstöße machte World Liberty von seinen vertraglichen Rechten Gebrauch, die Token der Einheiten von Sun einzufrieren, um weiteren Schaden für World Liberty und die breitere $WLFI-Gemeinschaft zu verhindern, eine Möglichkeit, die Sun bereits lange vor dieser Maßnahme bekannt war," heißt es in der Klageschrift.

Ein Problem, das Sun bereits vor seinen Tweets kannte, war, dass World Liberty die Möglichkeit hatte, Token einzufrieren, so die Klage im gesamten Dokument.

"Sun war nicht nur über die Bedingungen der Vereinbarungen informiert, sondern wusste aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen auch, dass die verleumderischen Aussagen falsch waren, da er (und die Öffentlichkeit) wusste, dass World Liberty die Befugnis hatte, die Übertragbarkeit von Token einzuschränken," so die Klage.

Die Klage behauptet Verleumdung und fordert Schadensersatz, Kosten sowie den Widerruf der Aussagen von Sun.

coindesk.com