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Der Durchbruch des CLARITY-Gesetzes: Warum JPMorgan sagt, dass das US-Krypto-Regelwerk „kurz vor dem Abschluss“ steht

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In Washington gewinnt der lange erwartete CLARITY Act zunehmend an Fahrt, wobei JPMorgan (JPM) auf Anzeichen hinweist, dass die Verhandlungen möglicherweise kurz vor einem Durchbruch stehen.

JPMorgan erklärte in einem Bericht vom Mittwoch, dass Gespräche zwischen Gesetzgebern und Aufsichtsbehörden darauf hindeuten, dass die Gesetzgebung kurz vor dem Abschluss steht, wobei nur noch eine geringe Anzahl von Fragen ungeklärt ist.

Ein leitender Beamter im Bereich der Politik bemerkte, dass sich die Liste der strittigen Punkte von etwa einem Dutzend auf lediglich „2–3 Themen“ reduziert habe, während die Debatte über Stablecoin-Belohnungen nun „in einer guten Phase“ sei.

Die Der CLARITY Act ist darauf ausgelegt, die Regulierung digitaler Vermögenswerte in den USA zu definieren., einschließlich wie die Aufsicht zwischen Behörden wie der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufgeteilt ist. Es wird auch behandelt, wie Stablecoins und dezentrale Finanzplattformen nach den bestehenden Finanzvorschriften zu behandeln sind.

Die an den Gesprächen beteiligten Gesetzgeber äußerten sich optimistisch. Ein Mitarbeiter des Senats, der mit dem Prozess vertraut ist, sagte, der Gesetzentwurf sei „sehr nah dran“, wobei verbleibende Fragen zu Bereichen wie der Aufsicht über DeFi und der Klassifizierung von Token voraussichtlich kurzfristig gelöst werden könnten, so der Bericht.

Eine der am genauesten beobachteten Debatten dreht sich darum, ob Stablecoin-Emittenten Nutzern zinsähnliche Erträge anbieten dürfen. Dieses Thema stößt auf Widerstand seitens der Banken, die argumentieren, dass solche Funktionen eine Einlagenaufnahme nachahmen könnten, jedoch ohne die gleichen regulatorischen Schutzmaßnahmen.

Die jüngsten Vorschläge könnten sowohl von Kryptounternehmen als auch von traditionellen Finanzinstituten Unterstützung finden, so JPMorgan.

Dennoch ist der weitere Weg nicht risikofrei. Der endgültige Gesetzestext wurde noch nicht veröffentlicht und eine formelle Abstimmung wurde noch nicht angesetzt. Auch das Timing spielt eine Rolle, wobei einige Politikexperten davor warnen, dass Verzögerungen das Gesetz in ein politisch unsichereres Umfeld führen könnten.

JPMorgan stellte fest, dass die Aussichten für die Zwischenwahlen 2026 weiterhin gemischt sind, mit der Erwartung, dass die Demokraten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus zurückgewinnen könnten. Sollte dieses Szenario eintreten, könnte die Krypto-Gesetzgebung an Priorität verlieren, was potenziell den weiteren Fortschritt verlangsamen würde.

Für den Moment scheint die Richtung klar zu sein. Wie ein Politikberater es ausdrückte: „Ein perfektes Gesetz gibt es nicht“, was die Bereitschaft der Beteiligten unterstreicht, Kompromisse einzugehen, um einen praktikablen Rahmen zu schaffen.

Wenn sie verabschiedet wird, würde das CLARITY-Gesetz einen bedeutenden Schritt zur Integration digitaler Vermögenswerte in das US-Finanzsystem darstellen und Regeln schaffen, die von Marktteilnehmern seit Jahren gefordert werden.

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