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SpaceX verlängert Einbruch auf 11 % aufgrund von Lock-up-Auslauf und Befürchtungen über Kapitalausgaben

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Die SpaceX-Aktien fielen am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 11 %, da die Anleger über einen stärker als erwartet ausgefallenen ersten Gewinnbericht hinausblickten und sich auf hohe Kapitalausgaben sowie eine bedeutende Insider-Aktienfreigabe am Donnerstag konzentrierten.

Der Umsatz stieg um 92 % von einem Jahr zuvor auf 7,8 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Schätzungen von Wall Street, während das bereinigte EBITDA sich nahezu verdreifachte und 3,5 Milliarden US-Dollar erreichte. Das Unternehmen verringerte seinen Nettoverlust auf 541 Millionen US-Dollar, gab jedoch im Quartal 18,4 Milliarden US-Dollar aus, um Starlink, Starship und seine KI-Infrastruktur auszubauen.

SpaceX hielt im Verlauf des Quartals alle 18.712 Bitcoin in seiner Bilanz. Die Position hatte Ende Juni einen Wert von etwa 1,1 Milliarden US-Dollar, was das buchhalterische Risiko ins Blickfeld rückt CoinDesk meldete vor dem Börsengang — dass die Bitcoin-Preisschwankungen nun gemäß den Fair-Value-Vorschriften in die Quartalsergebnisse des börsennotierten Unternehmens einfließen.

Das Staking verlor im Quartal etwa 195 Millionen US-Dollar an Wert, was die Ergebnisse mit zusätzlicher Volatilität belastete.

JPMorgan, das sein Kursziel von 225 auf 240 US-Dollar angehoben hat, erklärte, dass es nun erwartet, dass die Investitionsausgaben des Raumfahrtunternehmens in den Jahren 2027 und 2028 nahezu 200 Milliarden US-Dollar erreichen werden, was den Druck auf den freien Cashflow weiter verstärkt. „Wir gehen jetzt von Investitionsausgaben von nahezu 200 Milliarden US-Dollar sowohl in 2027 als auch 2028 aus, was den freien Cashflow im Jahr 2027 zusätzlich belastet – ein Trend, den wir auch bei den Hyperscalern beobachten“, schrieben die Analysten.

Die Bank verwies außerdem auf das Lock-up-Ende am Donnerstag, bei dem 911,5 Millionen Aktien zum Verkauf freigegeben werden könnten, wodurch der Streubesitz um 143 % steigen würde. Gleichzeitig wurde jedoch darauf hingewiesen, dass viele Marktteilnehmer dieses Ereignis bereits eingepreist haben dürften, da Investoren sich über Monate darauf vorbereiten konnten.

Raymond James bekräftigte sein bisher höchstes Kursziel von 800 US-Dollar und argumentierte, dass die operative Leistung des Unternehmens weiterhin stark sei.

Die Aktien werden derzeit zu 111,80 USD gehandelt.

coindesk.com