Ethereum-Netzwerk bleibt stark ausgelastet
Auch wenn sich der Ethereum-Kurs zuletzt schwergetan hat, sprechen mehrere Faktoren weiterhin für eine solide Ausgangslage. Die Zahl der gestakten Ether bleibt hoch und zeigt, dass viele Anleger ihre Coins langfristig im Netzwerk gebunden lassen.
Auch auf der Blockchain selbst bleibt die Aktivität hoch. Ethereum ist weiterhin die wichtigste Infrastruktur für Smart Contracts. Ein großer Teil der Stablecoins, dezentralen Finanzanwendungen und tokenisierten Vermögenswerte läuft über das Netzwerk. Hinzu kommen zahlreiche Layer-2-Lösungen, die Ethereum als Basisschicht nutzen und so weiter für Transaktionen und Nachfrage sorgen. Auch die Zuflüsse in US-Spot-ETFs haben sich zuletzt wieder stabilisiert und liefern zusätzliche Unterstützung.
Kurzfristig richtet sich der Blick nun aber stärker auf die Makroseite. Bereits am Freitag werden die neuen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Sie gelten als einer der wichtigsten Indikatoren für die weitere Geldpolitik der US-Notenbank. Fallen die Daten schwächer aus als erwartet, würde das die Hoffnungen auf sinkende Leitzinsen stützen. Gleichzeitig sind die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen zuletzt wieder etwas zurückgekommen. Auch das nimmt etwas Druck von den Finanzmärkten und ist grundsätzlich ein positives Signal für Ethereum und den gesamten Kryptosektor.
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