- Bit Digital-Chef Sam Tabar warnt, dass gesicherte Kredite in einem Bärenmarkt zur Belastungsprobe für Treasury-Unternehmen werden können. Langfristige Treasury-Strategien könnten ins Wanken geraten, wenn Unternehmen bei Kursrückgängen gezwungen sind, ihre Krypto-Reserven zu veräußern.
- “All diese gesicherten Schuldverschreibungen werden in einem Bärenmarkt viele $ETH-Treasury-Unternehmen ruinieren. Und das wird ein echtes Problem. Die falsche Art der Hebelwirkung kann ein Unternehmen sehr leicht ruinieren“, so Tabar.
- Gesicherte Schulden gelten zwar als günstige Finanzierungsoption mit niedrigeren Zinsen, binden Schuldner aber eng an ihre Sicherheiten. In der Praxis funktioniert das so, dass ein Unternehmen Vermögenswerte – im Krypto-Sektor meist Bitcoin oder Ethereum – als Sicherheit hinterlegt.
- Sinkt deren Marktwert, droht im Extremfall sogar die Liquidation der Position. Auf diese Weise können Zahlungsausfälle schnell den Verlust wichtiger Krypto-Assets nach sich ziehen.
- Ungesicherte Schulden funktionieren anders: Hier muss ein Unternehmen keine Vermögenswerte als Sicherheit hinterlegen. Für Kreditgeber ist dieses Modell riskanter, da sie im Falle eines Zahlungsausfalls keine direkten Sicherheiten verwerten können. Deshalb sind die Zinsen in der Regel höher, und die Vergabe erfolgt nur nach strenger Bonitätsprüfung. Für Krypto-Unternehmen bedeutet es aber höhere laufende Kosten.
- Für Treasury-Unternehmen wird die Wahl zwischen gesicherten und ungesicherten Schulden zu einer strategischen Abwägung: Während ungesicherte Kredite in Boomphasen attraktiv erscheinen, können sie in Krisenzeiten existenzgefährdend werden.
Liste der Top sieben Ethereum-Treasury Unternhemen / Quelle: strategicethreserve
btc-echo.de