Hyperliquid hat offiziell HyperCore und HyperEVM auf seinem Mainnet miteinander verbunden – ein großer Schritt, der zeigt, dass das Projekt DeFi Kompatibilität mit CEXPerformance kombinieren will. Doch was bedeutet dieses Upgrade für Entwickler, Nutzer und die Zukunft von HYPE?
Was sind HyperCore und HyperEVM?
HyperCore ist das Herzstück der eigenen Layer1 Blockchain von Hyperliquid, die auf Geschwindigkeit und Skalierbarkeit beim Trading ausgelegt ist. HyperEVM wurde im Februar 2025 vorgestellt und bringt EthereumVirtualMachineKompatibilität ins HyperliquidÖkosystem. Entwickler können so klassische EVMBasierte DeFiApps direkt auf Hyperliquid bauen.
Bisher liefen beide Systeme getrennt voneinander. Durch die Verbindung auf dem Mainnet können sie jetzt direkt miteinander kommunizieren – das ermöglicht ganz neue Funktionen zwischen den Ebenen.
Warum ist diese Integration so wichtig?
Die Verbindung erlaubt zum Beispiel den reibungslosen Transfer von Vermögenswerten wie dem nativen Token HYPE zwischen HyperCore und HyperEVM. Entwickler können jetzt gleichzeitig die ultraschnelle Spot Trading Ebene und die Smart Contract Fähigkeiten von EVM Apps nutzen.
Das bringt mehrere Vorteile:
- SpotTrader und DeFiUser können im gleichen Ökosystem agieren
- Entwickler können hybride Apps mit CEXGeschwindigkeit und programmierbarer Logik bauen
- Assets lassen sich quer über beide Ebenen nutzen, ohne das HyperliquidNetzwerk zu verlassen
Das ist ein echter Schritt in Richtung DeFi mit zentraler Börsenperformance – etwas, das viele versprechen, aber nur wenige umsetzen.
Wie funktioniert das für Entwickler?
Entwickler können entweder die „spotSend action“ oder die HyperliquidWeboberfläche nutzen, um Assets zwischen den Schichten zu übertragen. Auf der EVMEbene sind auch ERC20Transfers möglich – das öffnet die Tür für klassische DeFiAnwendungen.
Aber das HyperliquidTeam warnt: Da die Verbindung nicht rückgängig gemacht werden kann, sollte man alle Übertragungen zuerst im Testnet testen. Es gibt aktuell auch keine Prüfung, ob der Empfänger ein valider ERC20Vertrag ist – Fehler können also zum Verlust von Vermögenswerten führen.
Kurz gesagt: Die Technik ist vielversprechend, aber noch nicht ganz ausgereift.
Wie reagiert der HYPE Token?
Derzeit liegt der HYPE Kurs bei etwa minus 3Komma86 Prozent und rund 53 Prozent unter dem Allzeithoch von 34Komma96 Dollar, das im Dezember 2024 erreicht wurde. Manche sehen das als bärisches Signal, andere als gesunde Konsolidierung vor der nächsten Wachstumsphase – besonders jetzt, wo das Ökosystem wächst.
Der riesige Airdrop im Wert von 1Komma2 Milliarden Dollar machte HYPE zu einem der großzügigsten Projekte in der DeFiGeschichte und zog sowohl Nutzer als auch Entwickler an.
Wird dieser Schritt mehr Entwickler anziehen?
Sehr wahrscheinlich. Die Integration von HyperCore und HyperEVM schafft einen einzigartigen Spielplatz: Entwickler können TradingGeschwindigkeit mit EVMFlexibilität kombinieren – etwas, das es in der zersplitterten DeFi Welt selten gibt.
Ob sich das durchsetzt, hängt aber von mehreren Faktoren ab:
- Funktioniert der Link in der Praxis zuverlässig?
- Werden Sicherheits und PrüfTools verbessert?
- Wie reagiert die Community und bauen Drittanbieter darauf auf?
Wenn das alles klappt, könnte Hyperliquid zur Plattform für die nächste DeFi Generation werden.
Was kommt als Nächstes für Hyperliquid?
Das Projekt steht an einem wichtigen Punkt. Nach dem Erfolg der PerpetualDEX, der MainnetIntegration und einem wachsenden EntwicklerNetzwerk wird der Fahrplan wahrscheinlich beinhalten:
- Anreize für das Entwickeln von HyperEVM Apps
- Bessere Tools und Sicherheitsmechanismen für Verlinkungen
- Mögliche Listings oder LiquiditätsOffensiven
Wenn das aufgeht, könnte der HYPEKurs in der nächsten Marktphase wieder in Richtung Allzeithoch gehen – vor allem, wenn sich die Stimmung im DeFiBereich verbessert.
Baut Hyperliquid die Zukunft von DeFi?
Hyperliquids Ansatz, CEXPerformance mit DeFiKompatibilität zu verbinden, zeigt eine klare Vision für die Zukunft des dezentralen Tradings. Auch wenn die Technik noch reift, ist die Basis solide und zukunftsgerichtet.
Wer jetzt testet, entwickelt und mitmacht, könnte am meisten profitieren – falls Hyperliquid wirklich zu einem zentralen Akteur im nächsten DeFiKapitel wird.