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21Shares-Mitbegründer warnt, dass der Tokenisierungs-Hype der Realität an der Wall Street vorausläuft

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Was sie sagt: Die ehemalige Mitbegründerin von 21Shares, Ophelia Snyder, argumentiert, dass sich Krypto und traditionelle Finanzwelt bei der Tokenisierung aneinander vorbeireden.

  • Die Tokenisierung löst reale Probleme im Bereich der Abwicklungsnetze und Vermögensübertragungen, sagte Snyder.
  • Die größere Herausforderung besteht darin, blockchain-basierte Vermögenswerte mit den Systemen zu integrieren, die Banken, Brokerhäuser und Vermögensverwalter bereits verwenden.
  • Bestehende Diskussionen übersehen oft die operativen Abläufe, die nach der Ausführung eines Handels und vor der vollständigen Abwicklung von Vermögenswerten stattfinden.
  • Snyder sprach mit Jennifer Sanasie von CoinDesk über Öffentliche Schlüssel.

Die Lücke: Snyder erklärte, dass Blockchain-Unternehmen größtenteils die Transaktionsdurchsatzproblematik gelöst haben, jedoch nicht die umfassenderen betrieblichen Anforderungen von Finanzinstituten.

  • Es bestehen weiterhin Fragen dazu, wie tokenisierte Vermögenswerte in Buchhaltungs- und Aufzeichnungssysteme, Compliance-Workflows und regulatorische Berichterstattung integriert werden.
  • Finanzinstitute müssen ebenfalls ihre Risikomanagementrahmen überdenken, wenn tokenisierte Vermögenswerte rund um die Uhr gehandelt werden können.
  • Viele Unternehmen sind auf Drittsoftwareanbieter angewiesen, die ihre Systeme noch nicht für blockchain-native Transaktionen angepasst haben.

Warum es wichtig ist: Snyder ist der Ansicht, dass die größte Herausforderung der Branche nicht die Funktionalität, sondern die Skalierbarkeit ist.

  • Ein Tokenisierungsprojekt kann in begrenztem Umfang funktionieren und dennoch Schwierigkeiten haben, das Volumen der US-Kapitalmärkte zu bewältigen.
  • „Eine Milliarde Dollar ist nichts, wenn es um traditionelle Finanzflüsse geht“, sagte Snyder.
  • Die Übertragung großer Mengen digitaler Inhaberwerte im Auftrag von Kunden erfordert erheblich mehr Aufsicht und Kontrollmechanismen als bestehende Buchungssysteme.

Wie die Branche reagieren könnte: Snyder sieht zwei Hauptwege für die Zukunft.

  • Finanzinstitute könnten vollständig neue Software entwickeln, die darauf ausgelegt ist, Blockchain-Infrastrukturen in bestehende Kontrollen zu integrieren.
  • Alternativ könnten bestehende Softwareanbieter ihre Produkte anpassen, um neue Transaktionsmethoden zu unterstützen.
  • Beide Ansätze würden lange Umsetzungszeiträume erfordern, insbesondere da viele Institutionen ihre Cloud-Migrationsbemühungen noch abschließen.

Was als Nächstes kommt: Snyder erwartet, dass die schwierigsten Herausforderungen der Branche auftreten werden, sobald Institutionen über Pilotprogramme hinausgehen.

  • Die nächste Phase wird darin bestehen, zu testen, ob tokenisierte Infrastrukturen im kritischen Pfad großer Finanzunternehmen operieren können.
  • Sie sagte, der Zeitplan hänge weitgehend davon ab, wie aggressiv Institutionen die Einführung vorantreiben.
  • Wenn der aktuelle Schwung anhält, erwartet Snyder in den kommenden Jahren eine bedeutendere Umsetzung von Initiativen.
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