Open Transaction Layer (OTL) hat ihren offiziellen Start bekannt gegeben. Mit dieser neuen Brancheninitiative sollen einheitliche Standards für On-Chain-Finanzdienstleistungen geschaffen werden. Das Projekt soll die Interaktion zwischen Finanzunternehmen, Krypto-Wallets und Blockchain-Plattformen über verschiedene Netzwerke und Jurisdiktionen hinweg vereinfachen.
Zu den Gründungspartnern gehören Fireblocks, Checkout.com, MetaMask, Robinhood, MoonPay und WalletConnect sowie die Blockchain-Organisationen Stellar Development Foundation, Solana Foundation und Polygon. Die Allianz umfasst zudem Handelsunternehmen, Banken, Zahlungsdienstleister und Infrastrukturanbieter.
Das Projekt bietet eine modulare Architektur, die auf bestehenden Standards wie W3C DIDs, ISO 20022 und IVMS101 basiert. OTL integriert diese in ein einziges Framework, das den gesamten Transaktionsprozess abdeckt – von der Teilnehmeridentifizierung und Compliance-Prüfungen bis hin zur Koordination und finalen Abwicklung.
Die technische Architektur von OTL besteht aus vier Hauptschichten: Identifizierung, Sitzungen, Transportinteraktionen und Messaging. Darüber befindet sich die Anwendungsschicht, auf der Unternehmen Tools entwickeln können, um Zahlungsanforderungen zu bestätigen, die Wallet-Inhaberschaft zu verifizieren und Transaktionen vor der Geldüberweisung vorzuabschließen.
Den Angaben der Allianz-Mitglieder zufolge ist der Standard so konzipiert, dass er mit Custodial- und Non-Custodial-Wallets sowie verschiedenen Blockchains und Datenübertragungsmethoden kompatibel ist. Die OTL-Spezifikationen stehen bereits unter einer Open-Source-Lizenz auf der offiziellen Projektwebsite zur Verfügung. Referenzimplementierungen werden im Zuge der Weiterentwicklung des Ökosystems schrittweise veröffentlicht.
Bild: Magnific
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