Bitcoin Core hat drei Sicherheitslücken offengelegt, die mithilfe künstlicher Intelligenz entdeckt wurden. Eine davon ermöglichte es Angreifern, Nodes auf Windows, macOS und BSD aus der Ferne zum Absturz zu bringen. Dafür konnten verbundene Rechner so viele Daten übertragen, dass der Arbeitsspeicher des betroffenen Nodes erschöpft war. Die Entwickler bestätigten den Fehler am 23. Oktober und veröffentlichten am 27. Oktober entsprechende Sicherheitsupdates.
Die Offenlegung folgt einer Änderung der Sicherheitsrichtlinien vom 22. Oktober. Bislang hielten die Entwickler mittelschwere Schwachstellen teilweise bis zu einem Jahr zurück, um Betreibern ausreichend Zeit für Updates einzuräumen. Da große Sprachmodelle solche Fehler inzwischen leichter aufspüren können, sollen einfach auffindbare Sicherheitslücken künftig schneller behoben und öffentlich dokumentiert werden.
Weitere Schwachstellen betreffen Arbeitsspeicher und Blockchain-Daten
Auch die beiden anderen Sicherheitslücken wurden bei einer automatisierten KI-Analyse des Bitcoin-Core-Quellcodes entdeckt. Sämtliche Ergebnisse wurden anschließend von einem menschlichen Entwickler überprüft.
btc-echo.de