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Bitcoin überspringt Marke von 85.000 Dollar: Das steckt hinter der Erholungsrallye

source-logo  t3n.de 22 September 2026 15:51, UTC
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Ausgehend von seinem bisherigen Jahreshoch von über 95.000 Dollar Mitte Januar 2026 war der Bitcoin-Kurs Ende Juni auf den bisherigen Tiefststand von unter 60.000 Dollar gerutscht. Spätestens seit Mitte August geht es aber wieder stark bergauf.

Bitcoin-Kurs mit starken Zuwächsen

Am 21. September übersprang der Wert der ältesten und größten Kryptowährung der Welt die Marke von 86.000 Dollar – erstmals seit Januar. Innerhalb von nur einer Woche gab es damit einen Sprung von gut 13 Prozent. Seit Ende Juni steht gar ein Plus von 47 Prozent zu Buche. Allein der August stellte mit einen Zuwachs von 23 Prozent den stärksten Monat seit August 2017 dar, wie es bei finanzen.net heißt.

Für die Bitcoin-Erholungsrallye gibt es verschiedene Gründe. Dazu gehören die aktuell wieder sinkenden Ölpreise. In den vergangenen Tagen ging es hier von 110 auf unter 100 Dollar nach unten. Sinken die Energiepreise, sinkt der Inflationsdruck, wie das Handelsblatt schreibt. Davon wiederum profitieren Anlageoptionen wie der Bitcoin.

Klare Regeln für den Krypto-Handel

Auch die Regulierungsschritte in den USA nehmen die Investor:innen offenbar als positiv wahr. Zwar der Clarity Act vor dem US-Senat gescheitert. Die US-Börsenaufsicht SEC und die Commodity Futures Trading Commission haben aber eigene Schritte angekündigt, die den Handel mit Kryptowährungen klarer regeln sollen.

Außerdem treibt das neu erwachte Interesse von institutionellen Investor:innen den Bitcoin-Kurs. So melden börsengehandelte Bitcoin-Fonds hohe Zuflüsse. Im Gegensatz dazu hat die jüngste Rallye einmal mehr dafür gesorgt, dass Wetten auf fallende Kurse liquidiert wurden. Anschließend müssen Bitcoin nachgekauft werden, was eine zusätzliche Nachfrage erzeugt.

100.000 Dollar bis Ende 2026 oder Einbruch?

Aufgrund der Erholungsrallye der vergangenen Wochen rückt für besonders optimistische Marktbeobachter:innen das Erreichen der Marke von 100.000 Dollar näher. Dem Vermögensverwalter 21Shares zufolge könnte die Schallmauer Ende 2026 durchbrochen sein.

Möglich ist aber auch, dass es mit dem Bitcoin mittelfristig wieder bergab geht. DZ-Bank-Analyst Jonathan Osswald weist im Handelsblatt daraufhin, dass Gewinnmitnahmen von langfristigen Halter:innen den Anstieg bremsen könnten. „Mit steigenden Kursen wächst die Bereitschaft, Gewinne zu realisieren und zuvor illiquide Bestände wieder auf den Markt zu werfen“, so Osswald.

t3n.de