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Bitcoin: 20 Billionen USD Marktkapitalisierung und Kurs von 1.000.000 USD als neues Ziel

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Der Bitcoin-Kurs verzeichnet in den letzten 24 Stunden ein Plus von 1,39 % auf 78.901,23 USD. Damit bewegt sich $BTC seit dem jüngsten Kursanstieg von knapp 64.000 USD auf kurzzeitig 81.400 USD und der anschließenden Korrektur seit rund 10 Tagen seitwärts.

Milliardenschwere Vermögensverwalter korrigieren Bitcoin-Prognosen nach oben

Wie wir bereits berichteten, prognostiziert das Analysehaus Bernstein einen $BTC-Kurs von 150.000 USD bis Mitte des Jahres 2027 und von 500.000 USD bis Ende 2033 im Basisszenario.

Die angeführten Gründe für diese stark bullische Vorhersage sieht das Unternehmen in verschiedenen Bereichen:

  • Steigende Staatsverschuldung: Die Investmentthese basiert auf der wachsenden Verschuldung zahlreicher Staaten.
  • Expansive Geld- und Fiskalpolitik: Locker ausgerichtete politische Maßnahmen können langfristig den Kaufkraftverlust klassischer Fiatwährungen begünstigen.
  • Druck auf Fiatwährungen: Davon könnten insbesondere Währungen wie der US-Dollar, der Euro oder der japanische Yen betroffen sein.
  • Attraktivität knapper Vermögenswerte: Begrenzte Assets wie Gold oder Bitcoin ($BTC) könnten dadurch stärker als alternative Wertspeicher in den Fokus von Anlegern rücken.

Der in der $BTC-Szene bekannte Investor und Unternehmer Grant Cardone führt auf X aus, dass Bitcoin sich als weltweites Zahlungsmittel durchsetzen werde, sobald die Marktkapitalisierung auf 20 Billionen USD angestiegen ist.

Grant Cardone prognostiziert, dass Bitcoin bei einer Marktkapitalisierung von 20 Billionen US-Dollar zunehmend als Zahlungsmittel genutzt wird. Quelle: https://x.com/GrantCardone/status/2094516491333038427

Sofern Bitcoin diese Marktkapitalisierung erreichen würde, stünde ein potenzieller Bitcoin-Kurs von knapp 950.000 USD im Raum. Zum Gesamtbild gehört jedoch auch die Information, dass Cardone eine milliardenschwere Immobilienfirma betreibt und zur Diversifikation regelmäßig Bitcoin nach dem Dollar-Cost-Averaging-Prinzip kauft.

Auch der milliardenschwere Vermögensverwalter VanEck zeichnet langfristig ein bullisches Szenario für Bitcoin. In seinen jüngsten Prognosen sieht das Unternehmen im Basisszenario bis zum Jahr 2050 einen $BTC-Kurs von 2,9 Millionen USD. Dies würde vom jetzigen Zeitpunkt aus einer jährlichen Rendite von knapp 15 % entsprechen.

Zum Vergleich: Die annualisierte Kursrendite des S&P 500 lag ohne Berücksichtigung von Dividenden bei 7,823 %, während sie einschließlich reinvestierter Dividenden 9,882 % pro Jahr erreichte.

Langfristige Entwicklung des S&P 500 seit 1870 mit historischen Bullenmärkten, Seitwärtsphasen und starken Kurskorrekturen. Quelle: TradingView.

Grundlage für dieses Szenario ist die Annahme, dass sich Bitcoin zunehmend als internationales Zahlungs- und Reserve-Asset etabliert.

VanEck geht im Basisszenario davon aus, dass künftig rund 5 bis 10 % des internationalen Handels sowie etwa 5 % des Binnenhandels über Bitcoin abgewickelt werden könnten. Gleichzeitig könnten Zentralbanken rund 2,5 % ihrer Reserven in $BTC halten.

Bei einem Bitcoin-Kurs von 2,9 Millionen USD würde die Marktkapitalisierung auf rund 61 Billionen USD ansteigen. Dabei handelt es sich jedoch ausdrücklich um eine langfristige Szenarioanalyse und nicht um ein konkretes kurzfristiges Kursziel.

Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die Bitcoin-Prognosen namhafter Analysehäuser und Vermögensverwalter.

Institution Bitcoin-Prognose Zeithorizont Einordnung
Citi 82.000 USD 12 Monate Basisszenario
Standard Chartered 100.000 USD Ende 2026 Kursziel
Bernstein 150.000 USD Mitte 2027 Basisszenario
TD Cowen 226.000 USD Dezember 2027 Kursprognose
JPMorgan 266.000 USD Langfristig Theoretisches Potenzial
ARK Invest 710.000 USD 2030 Base Case
Bitwise 1 Mio. USD ca. 10 Jahre Langfristiges Szenario
VanEck 2,9 Mio. USD 2050 Basisszenario

Auffällig ist hierbei Citi mit einer eher konservativen Bitcoin-Prognose von 82.000 USD auf Sicht von zwölf Monaten. Citi senkte Anfang Juli sein 12-Monats-Kursziel für Bitcoin von 112.000 auf 82.000 USD.

Als Gründe führte die Bank unter anderem eine schwächere ETF-Nachfrage, Kapitalabflüsse und die schleppende US-Krypto-Gesetzgebung an. Im Bear Case sieht Citi sogar einen möglichen Rückgang auf rund 53.000 USD.

Was sagt der größte Vermögensverwalter der Welt?

BlackRock hält sich bislang bedeckt und hat kein Kursziel in Form konkreter Zahlen genannt. Die Kunden von BlackRock haben jedoch trotz der 50-prozentigen Korrektur vom einstigen Allzeithoch von 126.000 USD bis unter die Marke von 60.000 USD ihre Bestände weitestgehend gehalten. BlackRock-Analyst Mitchnick führt dazu aus:

“Was wir in diesen zweieinhalb Jahren durchgängig beobachtet haben, ist, dass die Anlegerbasis der ETFs eher aus fundamental orientierten, langfristigen Buy-and-Hold-Investoren besteht. Das zeigt sich auch während dieses Abschwungs. Jeder, der in Bitcoin einsteigt, versteht hoffentlich, dass es sich um einen volatilen Vermögenswert handelt.”

Der Vermögensverwalter empfiehlt seinen Kunden, 1 bis 2 Prozent des Portfolios in Bitcoin zu allokieren, um langfristig die Depotrendite zu steigern:

“Unsere historische Zehnjahresanalyse eines traditionellen US-Portfolios aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen zeigt, dass eine aus dem Aktienanteil finanzierte Bitcoin-Beimischung von 1 bis 2 Prozent die Rendite verbessert hätte, während die Risikoeigenschaften des Portfolios insgesamt vergleichbar geblieben wären.”

Ob Bitcoin tatsächlich die beschriebenen Kursziele erreichen kann, bleibt zunächst abzuwarten.

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