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Strategy-CEO: Unternehmen kauft in diesem Jahr wieder Bitcoin

source-logo  cointelegraph.de 11 August 2026 18:09, UTC
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Strategy-CEO Phong Le sagte, das Unternehmen wolle seine Bitcoin-Bestände im Laufe dieses Jahres wieder aufstocken, nachdem veränderte geschäftliche Prioritäten Strategy dazu veranlasst hatten, Teile seiner Bestände zu verkaufen – ein Schritt, der am Markt für Aufmerksamkeit sorgte.

In einem Interview mit FOX Business am Montag sagte Le, Strategy habe seit Jahresbeginn rund 175.000 Bitcoin gekauft und etwa 7.000 $BTC verkauft. Damit sei das Unternehmen zu einem bedeutenden Nettokäufer geworden.

Das seien „etwa 25-mal mehr“ Käufe als Verkäufe, sagte Le. Er fügte hinzu, Strategy sei vom zweitgrößten institutionellen Bitcoin-Halter der Welt zum größten aufgestiegen.

„Wir werden im Laufe des Jahres wieder mehr Bitcoin kaufen“, sagte Le.

Strategy-CEO Phong Le bei FOX Business. Quelle: FOX

Obwohl Strategy mehr als 840.000 $BTC akkumuliert hat, verkaufte das Unternehmen seit Mai viermal Bitcoin. Der jüngste Verkauf belief sich auf 1.690 $BTC. Die Erlöse aus den jüngsten Verkäufen nutzte Strategy zur Finanzierung von Dividenden auf Vorzugsaktien, Aktienrückkäufen und seiner US-Dollar-Reserve.

Trotz des im Verhältnis zu den Gesamtbeständen relativ geringen Umfangs der Verkäufe sah sich Strategy mit Kritik konfrontiert, weil das Unternehmen von seinem langjährigen „Niemals verkaufen“-Ansatz bei Bitcoin abgewichen ist. Die Veränderung verdeutlicht die konkurrierenden Anforderungen, denen Strategy als börsennotiertes Unternehmen ausgesetzt ist – darunter Verpflichtungen gegenüber Stamm- und Vorzugsaktionären sowie die eigene Strategie zur Aufstockung der Bitcoin-Bestände.

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Laut Novaque Research profitierte das Modell historisch von einem Finanzierungszyklus, in dem Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit Aufschlägen auf den Wert ihrer $BTC-Bestände gehandelt wurden. Dadurch konnten sie über Eigen- oder Fremdkapital Mittel aufnehmen und die Erlöse zum Kauf weiterer Bitcoin verwenden.

Allerdings lässt sich dieser Zyklus schwieriger aufrechterhalten, wenn Unternehmen unter dem Nettoinventarwert ihrer Bitcoin-Bestände gehandelt werden, da die Beschaffung neuen Kapitals für die Aktionäre zunehmend verwässernd wirkt.

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