Fast zwei Wochen ist es her, dass US-Präsident Donald Trump, die Rahmenvereinbarung mit dem Iran für beendet erklärte. Nun dauern die Kampfhandlungen schon den zehnten Tag in Folge an. Die Finanzmärkte zeigen sich weiterhin nervös, doch ein Asset scheint gerade den Belastungen des Krieges zu entfliehen: Bitcoin.
Die Kryptowährung konnte seit dem Bruch der Waffenruhe rund 7 Prozent zulegen. Zum Vergleich: der Nasdaq100, der gerne als Referenzwert für Bitcoin herangezogen wird, verlor im gleichen Zeitraum gut 2 Prozent. Allein in den letzten 24 Stunden konnte BTC nochmals um 2,4 Prozent zulegen und handelt jetzt bei über 65.643 US-Dollar – dem höchsten Wert seit einem Monat.
Die Wall Street dürfte daran einen gehörigen Anteil haben, immerhin verzeichneten die Bitcoin Spot ETFs den fünften Tag in Folge wieder Zuflüsse. Das zeigen Daten auf SoSoValue. Demnach investierten allein am gestrigen 20. Juli Anleger rund 226 Millionen US-Dollar in die Indexfonds, die nun drauf und dran sind, die dritte Woche hintereinander im positiven Bereich zu beenden.
Juli ist ein guter Monat für Bitcoin
Nach den Horrormonaten Mai und Juni, in denen insgesamt fast 7 Milliarden US-Dollar aus den ETFs flossen, könnte der Juli nun die Kehrtwende bringen. Immerhin nahmen die Indexfonds auf Monatssicht 427 Millionen US-Dollar ein – und dürften die Kryptowährung insgesamt beflügeln, sollte jetzt nicht noch ein überraschender Crash dazwischenfunken.
Historisch betrachtet ist der Juli ein guter Monat für Bitcoin. Seit 2013 beendete die Kryptowährung zehnmal im positiven Bereich. Das zeigen Daten von Coinglass. Durchschnittlich ergab sich für Anleger eine Rendite von fast 9 Prozent. Mit einem aktuellen monatlichen Zuwachs von fast 12 Prozent könnte die Kryptowährung diese Performance sogar noch überbieten.