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Strategy (MSTR) könnte einen Bitcoin-Einbruch um 55 % ohne Todesspirale überstehen: Analyst

source-logo  cryptomonday.de 26 Juni 2026 06:53, UTC
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Analyst Adam Livingston sagt, ein dreijähriger Stresstest für die MSTR-Aktie von Strategy zeige keine „Todesspirale“, warnt aber davor, dass der Bitcoin-Wert pro Aktie dennoch einbrechen könnte. Sein Modell konzentriert sich darauf, wie viel $BTC hinter jeder Stammaktie steht, falls sich die Märkte gegen das Unternehmen wenden und die Finanzierung versiegt.

Er geht von einem Bitcoin-Kurs von knapp 59.000 Dollar, einem MSTR-Kurs von rund 88 Dollar und einem mNAV-Verhältnis von 1,40 aus. Im Stressszenario fällt der $BTC-Kurs bis zum sechsten Monat auf 26.611 Dollar, das Marktwert-zu-Nettovermögenswert-Verhältnis von Strategy sinkt unter das 0,50-Fache, und neue Fremd- oder Eigenkapitalfinanzierungen sind nicht mehr verfügbar.

MSTR-Stresstest sagt keine „Todesspirale“ voraus, aber der $BTC-Kurs pro Aktie könnte einbrechen

Analyst Adam Livingston sagte, er habe einen dreijährigen Stresstest für MSTR durchgeführt, bei dem er davon ausging, dass der $BTC-Kurs bis zum sechsten Monat auf 26.611 Dollar fällt, der mNAV unter das 0,50-Fache sinkt, die Kapitalmärkte geschlossen werden und $BTC verkauft werden muss, um vorrangige Schulden zu bedienen.… pic.twitter.com/x3jiqVsnzX

— Wu Blockchain (@WuBlockchain) 26. Juni 2026

Sobald die Barmittel aufgebraucht sind, muss das Unternehmen $BTC verkaufen, um vorrangige Verbindlichkeiten zu decken. Livingston geht davon aus, dass die Barmittel im neunten Monat aufgebraucht sind, was Strategy dazu zwingt, in den nächsten drei Jahren 115.727 $BTC zu verkaufen, um die Schulden zu bedienen.

Gleichzeitig steigt die Anspruchsquote auf Vermögenswerte für Stammaktionäre von 41,5 % auf 96,7 %. Diese höhere Quote zeigt, wie viel von der Bilanz nach Deckung der Vorzugsaktien und vorrangigen Verbindlichkeiten im Stressszenario noch hinter dem Stammkapital steht.

Was passiert mit dem $BTC-Wert pro Aktie und dem Aktienkurs?

Das wichtigste Ergebnis ist ein steiler Rückgang des Bitcoin-Wertes pro Stammaktie. Livingston sagt, dass der $BTC-Wert pro Stammaktie um etwa 94 % fällt – von 138.161 Satoshi auf 7.884 Satoshi.

Sein Modell zeigt außerdem, dass der Aktienkurs von Strategy von mehreren Dutzend Dollar auf fast null rutscht. Im schlimmsten Fall schätzt er den Aktienkurs auf etwa 1,01 Dollar, was den geringeren $BTC-Wert pro Aktie und das schwächere Vertrauen in die Treasury-Strategie widerspiegelt.

Selbst nach dem Verkauf von $BTC zur Rückzahlung vorrangiger Schulden verfügt das Unternehmen noch über einen großen Bestand. Livingstons Stresstest endet damit, dass Strategy 731.636 $BTC behält und das mNAV wieder auf etwa das 1,40-Fache steigt, was darauf hindeutet, dass die Bilanz in schlankerer Form bestehen bleibt.

Livingston sagt, das Hauptrisiko sei die „Kompression des $BTC-Anteils pro Stammaktie“, nicht eine sofortige Insolvenz. Er argumentiert, dass die Rede von einer plötzlichen „Todesspirale“ die Gefahr übertreibt, da das Unternehmen auch nach Zwangsverkäufen noch beträchtliche $BTC-Bestände behält.

Stattdessen unterstreicht das Stressszenario, wie schmerzhaft eine Verwässerung für Stammaktionäre sein könnte, wenn Strategy Bitcoin in einem schwachen Markt verkauft, während die Aktie unter dem Nettovermögenswert gehandelt wird. Seiner Ansicht nach ist die entscheidende Frage, wie viel $BTC jede Aktie nach mehreren schwierigen Jahren noch repräsentiert – und nicht, ob das Unternehmen über Nacht verschwindet.

cryptomonday.de