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Citi erklärt, dass das Fehlen neuer Investoren bei Bitcoin wichtiger ist als der Verkauf von Strategy

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Der jüngste Bitcoin -Verkauf von MicroStrategy (MSTR) hat die Marktstimmung überproportional beeinflusst, doch die Wall-Street-Bank Citi sieht hierin keine Änderung der langfristigen Strategie des Unternehmens.

Die Bank erklärte, dass der Verkauf erwartet wurde, nachdem Strategy im Rahmen der Ergebnispräsentation zum ersten Quartal Pläne signalisiert hatte, bestimmte steuerlich benachteiligte Bitcoin-Bestände im Zuge einer Portfoliooptimierung zu veräußern.

"Die jüngsten Zuflüsse waren negativ, und die Chancen für die Verabschiedung eines US-Markstrukturgesetzes (ein potenzieller Katalysator für erneutes Anlegerinteresse aus unserer Sicht) nehmen ab“, schrieb Analyst Alex Saunders im Bericht vom Dienstag.

Die Märkte wurden in dieser Woche erschüttert, nachdem Strategy das offenbart hatteVerkauf eines kleinen Teils seiner Bitcoin Bestände, was eine seltene Abweichung von Executive Chairman Michael Saylors langjähriger „Buy and Hold“-Strategie darstellt.

Während das Unternehmen erklärte, die Transaktion stehe im Zusammenhang mit steuerlichen Planungsüberlegungen, löste der Schritt Bedenken aus, dass einer der einflussreichsten Unternehmensunterstützer von Bitcoin zum Verkäufer werden könnte, was zu einer Schwächephase bei $BTC und einer erneuten Prüfung des Treasury-Modells für digitale Vermögenswerte beitrug.

Saunders sieht weiterhin Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Fund-(ETF)-Flows als den Haupttreiber der $BTC-Preise und schätzt, dass sie etwa 45 % der wöchentlichen Renditevariation ausmachen. Der Analyst erklärte, dass die jüngsten ETF-Flows negativ geworden sind, was eine allgemein geringere Anlegernachfrage nach der Kryptowährung verdeutlicht.

Während Unternehmen mit digitalen Vermögenswerten als Treasury-Besitzer als wichtige Käufer von Bitcoin hervorgetreten sind, hält der Analyst Treasury-bezogene Verkäufe nicht für einen wesentlichen Faktor hinter der jüngsten Schwäche. Stattdessen argumentierte die Bank, dass ETF-Zuflüsse weiterhin die klarste hochfrequente Messgröße für die Anlegerakzeptanz und -nachfrage darstellen.

Der Bericht warnte außerdem, dass die Chancen für die Verabschiedung eines US-amerikanischen Gesetzes zur Strukturierung des Kryptomarktes in diesem Jahr offenbar sinken, was die Wahrscheinlichkeit eines kurzfristigen Katalysators für neue Anlegerzuflüsse verringert.

In Verbindung mit der Underperformance von Bitcoin im Vergleich zu Aktien wird der nachlassende legislative Ausblick die Stimmung voraussichtlich gedämpft halten, sofern es keinen regulatorischen Fortschritt oder erneute Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Nachhaltigkeit gibt, fügte der Bericht hinzu.

Die Bekanntgabe des ersten Bitcoin-Verkaufs von Strategy seit Jahren belastete in dieser Woche die Stimmung, schürte Befürchtungen über mögliche Verkäufe durch digitale Asset-Treasury-Unternehmen und drückte den $BTC-Kurs nach unten. Die weltweit größte Kryptowährung wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei etwa 67.200 USD gehandelt.

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