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Hyperliquids Pre-IPO-SpaceX-Verträge erleiden 45% Flash-Crash, liquidieren 1,5 Millionen Dollar

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Der unbefristete Vertrag SPACEX-USDH von Hyperliquid erlitt am Donnerstagnachmittag einen heftigen Flash-Crash und stürzte innerhalb eines Zeitfensters von nur 30 Minuten von einem Eröffnungskurs von 2.277 $ auf ein Tief von 1.254 $ ab, was einem beinahe 45 %igen Einbruch entspricht, bevor er sich teilweise auf etwa 2.169 $ erholte. Diese Bewegung führte zur Liquidation von 405 Nutzern in 1.393 Positionen und löschte dabei einen Nominalwert von 1,51 Millionen US-Dollar aus, Daten von Hyperliquid zeigen.

Was die Episode besonders auffällig macht, ist die Volumenkonzentration. In den letzten 24 Stunden hatte der Vertrag sich ruhig entwickelt und dabei lediglich ein Gesamt-Handelsvolumen von 4,87 Millionen US-Dollar bei einer offenen Zinsbasis von unter 2,9 Millionen US-Dollar generiert. Dann absorbierte eine einzelne Kerze wahrscheinlich den Großteil dieser Summe und der Markt verfügte über keine Tiefe oder Liquidität, um dies auszugleichen.

Die liquidierte Medianposition hielt lediglich 31 USD an Margin, was auf eine retaillastige Nutzerbasis hinweist, die eine 3-fache Hebelwirkung mit minimalem Puffer eingeht.

Im Gegensatz zu Perpetual Futures auf Bitcoin oder Ethereum, die sich an tiefen, liquiden Spotmärkten orientieren, besitzt der SPACEX-Kontrakt keinen öffentlichen Preisbenchmark, da SpaceX-Aktien ausschließlich über private Sekundärmärkte gehandelt werden, die auf akkreditierte Investoren beschränkt sind.

Zum Zeitpunkt der Abrechnung lag der Markpreis von 2.132 US-Dollar immer noch mehr als 220 US-Dollar über dem Oracle-Preis von 1.908 US-Dollar, was darauf hindeutet, dass der Vertrag trotz des Einbruchs weiterhin mit einem Aufschlag gehandelt wurde.

SpaceX strebt einen Börsengang im Juni an.

coindesk.com