- Die kürzlich erfolgte Verbrennung von 107 Bitcoin hat die gesamte Krypto-Community verblüfft; viele schrieben dies einem Tippfehler zu, doch einer vermutete, dass es sich um einen „Dead Man’s Switch“ handeln könnte.
Eine aktuelle Wallet-Aktivität sorgt in der Krypto-Community für großes Aufsehen. Sie ereignete sich, nachdem jemand in fünf Transaktionen rund 107 Bitcoin ($BTC) an eine Burn-Adresse gesendet hatte.
107 Bitcoin gehen an eine bekannte Burn-Adresse
On-Chain-Daten zeigen, dass eine Wallet kürzlich insgesamt 107 $BTC an „11111-oLvT2“, eine bekannte Burn-Adresse, gesendet hat. Die Übertragungen erfolgten in fünf Transaktionen, was sogar Adam Back, CEO von Blockstream und Vertrauter des pseudonymen Satoshi Nakamoto in den Anfängen der Bitcoin-Entwicklung, verblüffte. „Burning“ bezeichnet im Krypto-Jargon das Senden von Token an eine Wallet ohne privaten Schlüssel. Da die Burn-Adresse keinen privaten Schlüssel hat, sind die mit der Wallet verbundenen Vermögenswerte dauerhaft gesperrt.

Die dauerhafte Entfernung einer beträchtlichen Menge an Token aus dem Ökosystem einer Blockchain löst dann eine Verknappung aus, was in der Regel den Wert der verbleibenden Einheiten auf dem Markt in die Höhe treibt. Der jüngste Fall war jedoch rätselhaft, da es sich um Bitcoin handelte, den derzeit teuersten Krypto-Asset auf dem Markt.
Angesichts der Schwankungen von Bitcoin zwischen 75.204,90 $ und 77.990,87 $ in den letzten 24 Stunden beläuft sich der Wert der Vermögenswerte derzeit auf 8,047 Millionen $ bis 8,345 Millionen $.
Was ist passiert?
Bislang gibt es keine klare Erklärung für das Burn-Ereignis im Wert von mehreren Millionen Dollar, da niemand die Verantwortung dafür übernommen hat. Einige Spekulationen lieferten jedoch plausible Annahmen dazu, was der Grund für den schockierenden $BTC-Burn sein könnte.
Fat-Finger-Fehler
Viele brachten den Vorfall sofort mit einem „Fat-Finger-Fehler“ in Verbindung, einem häufigen Fehler von Krypto-Besitzern. Dabei handelt es sich meist um einen Tippfehler in einer Krypto-Adresse, der dazu führt, dass Überweisungen nicht beim vorgesehenen Empfänger ankommen.
Andererseits lassen die fünf Transaktionen, die an dem $BTC-Burn beteiligt waren, Zweifel an dieser Theorie aufkommen.
Dead-Man’s-Switch
Die technisch fundierteste Annahme besagt, dass ein Dead-Man’s-Switch die Transaktionen ausgelöst hat. Laut einem Bitcoin-Experten mit dem Pseudonym Bit Dov könnten die Gelder unter Zwang geschützt sein oder an jemanden gebunden sein, der möglicherweise nicht mehr am Leben ist. Das Vorhandensein einer „Locktime“-Funktion in den fünf fraglichen Wallets untermauerte diese Theorie. Die Funktion bezieht sich auf einen Timelock-Mechanismus, der die Bewegung von Krypto-Assets aus einer Wallet verhindert, bis ein bestimmter Zeitpunkt oder eine bestimmte Blockhöhe erreicht ist.
5 transações recentes de $BTC "queimaram" 107 $BTC – enviaram para um endereço q não pode gastar.
— ₿it⚡️Dov (@bitdov) May 26, 2026
Pode ser medida para não recompensar sob coação.
Ou após X período sem movimento – já q elas tinham LOCKTIME.
Pode significar q alguém não está mais conosco – e não tinha herdeiros. https://t.co/aqqlC15opJ
Was das Thema noch spannender macht, ist, dass der Absender die Netzwerk-Transaktionsgebühr um mehr als das Doppelte überbezahlt hat, um sicherzustellen, dass die Überweisungen sofort nach Erreichen des festgelegten Blocks abgeschlossen werden.
Zufällige Quantenprämie
Back war genauso ratlos wie alle anderen. Aus der Sicht eines Cypherpunks sah er das Ereignis jedoch als eine zufällige Quantenprämie. Für ihn könnten die in der Burn-Adresse gesperrten $BTC einen Anreiz für zukünftige Quantenhacker darstellen, sobald diese die Fähigkeit erlangen, das kryptografische Modell von Bitcoin zu entschlüsseln.
accidental quantum bounty?
— Adam Back (@adam3us) May 26, 2026
blockzeit.com