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Adam Back über Strategy: Warum institutionelle Bitcoin-Treasuries boomen

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Auf einer prominent besetzten Panel-Diskussion während der Paris Blockchain Week erörterten Adam Back (CEO von Blockstream), Alexandre (Capital B) und Bradley Duke (Bitwise) die Transformation der Bitcoin-Kapitalmärkte. $BTC-ECHO konnte die Diskussion live vor Ort verfolgen.

Strategy hat BlackRock im Visier

Ein zentraler Aspekt der Diskussion war die enorme Akkumulationsgeschwindigkeit von Strategy. Bradley Duke wies darauf hin, dass das Unternehmen von Michael Saylor mit über 780.000 $BTC den iShares Bitcoin Trust (808.000 $BTC) von BlackRock fast wieder als größten einzelnen Bitcoin-Halter abgelöst hat. Ermöglicht wird dies durch die Emission von Instrumenten wie Wandelanleihen und bevorzugten Wertpapieren (Preferred Shares), die unter den Kürzeln STRC (Stretch) oder Strike bekannt sind.

Diese Produkte fungieren laut Alexandre wie monetäre Fonds mit zweistelliger Rendite, die durch eine massive Überbesicherung mit Bitcoin geschützt sind. Selbst bei einem hypothetischen Kurssturz von 80 Prozent könnte Strategy seine Dividendenverpflichtungen noch über ein Jahrzehnt lang erfüllen.

Neue Renditequellen für institutionelle Anleger

Adam Back erläuterte die unterschiedlichen Risikoprofile dieser Instrumente. Während klassische ETFs eine direkte “Delta One”-Exposure zum Bitcoin-Preis bieten, zielen Digital-Credit-Produkte auf Investoren ab, die eine feste Rendite suchen, ohne die volle Volatilität des Basiswerts tragen zu wollen.

Der Markt für diese Instrumente stehe erst am Anfang, wobei Strategy als Pionier fungiere und die Angebots-Nachfrage-Dynamik von Bitcoin durch kontinuierliche Käufe nachhaltig beeinflusse. Alexandre betonte abschließend, dass Bitcoin sich als bestes Wertaufbewahrungsmittel der Welt etabliert habe, was die notwendige Grundlage für diese komplexen Finanzprodukte bilde.

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