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Das Rückkaufprogramm für Anleihen des Finanzministeriums widersetzt sich dem Markt und erhöht das Risiko, sagt der Milliardär Druckenmiller

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Der milliardenschwere Investor Stanley Druckenmiller, ein ehemaliger Mentor des US-Finanzministers Scott Bessent, hat eine Lektion für seinen einstigen Schützling: Regierungen können die Marktgrundlagen nicht unbegrenzt bekämpfen.

Diese Lektion erfolgt als Reaktion auf die jüngste Entscheidung des Finanzministeriums unter der Leitung von Bessent, die Anleiherückkäufe auf 4 Milliarden US-Dollar zu erhöhen, um die längerfristigen Renditen oder Kreditkosten zu zügeln, die kürzlich den höchsten Stand seit 2007 erreicht hatten.

Druckenmillers Punkt ist, dass solche Eingriffe zwar vorübergehende Erleichterung verschaffen können, jedoch die zugrunde liegenden Kräfte, die die Renditen nach oben treiben – namentlich das nominale Wachstumstempo, hohe Haushaltsdefizite und eine wachsende Staatsschuldenlast – nicht überwinden können. Die Bundesverschuldung hat kürzlich erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar erreicht.

„Regierungen, die Preise gegen die Fundamentaldaten verteidigen, verlieren immer“, sagte Druckenmiller schrieb in einem Meinungsbeitrag für The Wall Street Journal und fügte hinzu, „steigende Zinssätze sind ein Signal für bevorstehende Probleme [und] ihre künstliche Unterdrückung erhöht die Gefahr.“

Er argumentierte, dass Märkte Informationen weitaus besser sammeln und verarbeiten als jedes Komitee von Menschen es jemals könnte. Die Rendite langfristiger Staatsanleihen fungiert als natürliche Kontrolle dafür, wie viel die Regierung leihen kann. Entfernt man diese Kontrolle, so sagte er, nimmt man auch den Druck von den Politikern, fiskalisch verantwortungsbewusst zu bleiben.

Keine Notwendigkeit für Eingriffe

Druckenmiller argumentierte, dass die geplante Intervention wenig Sinn ergibt, da die erhöhte 10-jährige Rendite lediglich die nominale Wachstumsrate widerspiegelt, was bedeutet, dass die finanziellen Bedingungen weiterhin akkommodierend statt restriktiv sind. Die Bedingungen werden nur dann restriktiv, wenn die Rendite höher als die Wachstumsrate steigt.

Die 10-jährige US-Treasury-Rendite, die die Kreditkosten in der gesamten Wirtschaft von Hypothekenzinsen bis hin zu Studienkrediten beeinflusst, ist in diesem Jahr um 50 Basispunkte auf 4,70 % gestiegen. Die 30-jährige Rendite kletterte um 34 Basispunkte auf 5,22 % und erreichte zeitweise ein 19-Jahres-Hoch von 5,335 %.

Diese Renditen sind seit der Ankündigung des Rückkaufs durch das Finanzministerium am Mittwoch weitgehend stabil geblieben, während Sachwerte wie Bitcoin und Gold aufgrund der Hoffnung auf baldige aggressivere Eingriffe deutlich gestiegen sind.

Druckenmillers Ansicht entspricht der anderer Analysten, die glauben, dass der Rückkauf von Anleihen die steigenden Renditen vorübergehend begrenzen könnte, jedoch den übergeordneten Aufwärtstrend nicht ändern wird. Diese Perspektive betrachtet die Intervention als kurzfristige Maßnahme und nicht als Umkehrung der strukturellen Marktrichtung.

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