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Mastercard ermöglicht 6 Partnern die Abwicklung von Stablecoins in USDC, RLUSD und PYUSD

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Mastercard erweitert sein globales Abwicklungsnetzwerk um regulierte Stablecoins, Intraday-Optionen sowie die Abwicklung an Wochenenden und Feiertagen und bietet Kartenausstellern und Acquirern damit neue Instrumente zur Liquiditätssteuerung außerhalb der üblichen Bankgeschäftszeiten.

Was Mastercard ermöglicht

Der Zahlungsriese kündigte Pläne an, neben bestehenden Fiat-Prozessen auch die On-Chain-Kartenabwicklung mit Stablecoins zu unterstützen. Partner können Transaktionen über dieselbe globale Infrastruktur abwickeln, die sie heute nutzen, wobei zusätzlich digitale Asset-Kanäle parallel laufen.

Zu den unterstützten Stablecoins gehören der $USDC von Circle, die von Paxos ausgegebenen PYUSD, USDG und USDP, der $RLUSD von Ripple sowie der SoFiUSD von SoFi. Diese Stablecoins werden über acht Blockchain-Netzwerke hinweg funktionieren: Arbitrum, Base, Canton, Ethereum, Polygon, Solana, Tempo und XRPL.

Frühe Partner in den USA und Lateinamerika

ARQ, CBW Bank, Cross River, Lead Bank und Nuvei werden voraussichtlich zu den ersten gehören, die die Option zur Abwicklung mit Stablecoins in den Vereinigten Staaten und Lateinamerika aktivieren, wobei eine breitere Expansion bis Ende 2026 geplant ist.

Álvaro Correa, Mitbegründer und COO von ARQ, erklärte, dass Stablecoins von Anfang an ein zentraler Bestandteil der Unternehmensinfrastruktur gewesen seien, und bezeichnete die Partnerschaft als einen Schritt zum Aufbau einer Finanzinfrastruktur in ganz Amerika.

Jackie Reses, CEO von Lead Bank, bezeichnete den Schritt als grundlegend. „Wir bei Lead glauben, dass die Zukunft der Finanzinfrastruktur rund um die Uhr verfügbar ist, und die On-Chain-Abwicklung ist der Ort, an dem diese Zukunft Wirklichkeit wird“, sagte sie.

Was die Partner sagen

Kash Razzaghi, Chief Commercial Officer bei Circle, sagte, die Nachfrage nach einer Zahlungsinfrastruktur, die über die traditionellen Banköffnungszeiten hinaus funktioniert, wachse, und dass $USDC bereits erste On-Chain-Abwicklungsströme in ausgewählten Märkten unterstütze.

Luca Cosentino, Leiter des Bereichs On-Chain-Finance bei Cross River, sagte, die Entscheidung von Mastercard bestätige die Richtung, in die sein Unternehmen sich entwickelt habe, und beschrieb sie als „Digital-Asset-Rails“, die parallel zur traditionellen Zahlungsinfrastruktur operieren.

Jack McDonald, Senior Vice President bei Ripple, bezeichnete die Ankündigung als Bestätigung dafür, dass die Blockchain bereit für kritische Zahlungsinfrastrukturen ist, und fügte hinzu, dass die Aufnahme von $RLUSD die wachsende institutionelle Nachfrage nach regulierten Stablecoins auf öffentlichen Blockchains wie dem $XRP Ledger widerspiegele.

So funktioniert es innerhalb der bestehenden Infrastruktur

Mastercard positioniert dies als eine Verbesserung auf Netzwerkebene und nicht als Ersatz für bestehende Prozesse. Emittenten und Acquirer greifen über dieselbe globale Infrastruktur sowohl auf traditionelle als auch auf digitale, auf Vermögenswerten basierende Abwicklungen zu, wobei bestehende Sicherheitsstandards, Betrugsschutzmaßnahmen und Streitbeilegungsverfahren beibehalten werden.

Raj Dhamodharan, Executive Vice President für Blockchain und digitale Vermögenswerte bei Mastercard, erklärte, die Erweiterung solle Partnern helfen, in einer „Always-on“-Wirtschaft zu agieren. „Durch die Einführung von Abwicklungsoptionen innerhalb eines Tages und am Wochenende in unserem globalen Netzwerk erweitern wir die Möglichkeiten, wie Partner ihre Liquidität verwalten“, sagte er.

Zeitplan für die Einführung

Die erweiterten Funktionen werden weltweit schrittweise eingeführt, vorbehaltlich lokaler Vorschriften, wobei im Laufe der Zeit weitere Regionen, Partner und Stablecoins hinzukommen sollen. Die Ankündigung baut auf früheren Pilotprojekten und bereits laufenden Live-Implementierungen auf.

Für Emittenten und Acquirer sind die praktischen Auswirkungen unmittelbar: mehr Flexibilität beim Zeitpunkt der Transaktionsabwicklung, größere Transparenz bei grenzüberschreitenden Zahlungsströmen und Zugang zu regulierten Stablecoin-Kanälen, ohne die Kernbetriebsmodelle ändern zu müssen.

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