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CNBC platziert Ripple auf Platz 16 seiner Top-50-Rangliste der disruptiven Unternehmen

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  • KI-Unternehmen haben das „CNBC Disruptor 50“-Ranking 2026 dominiert, doch Ripple hat sich als führendes Blockchain- und Krypto-Unternehmen auf der Liste etabliert.

Ripple hat sich als führendes Blockchain-Unternehmen und einziges rein auf Kryptowährungen ausgerichtetes Unternehmen auf der „CNBC Disruptor 50“ 2026 durchgesetzt. Es landete auf Platz 16 der aktuellen Rangliste des Wirtschaftsnachrichtensenders – ein deutlicher Sprung gegenüber Platz 38 im Jahr 2021.

Die CNBC Disruptor 50

Die jährliche Liste der CNBC präsentiert die 50 führenden privaten, venture-finanzierten Unternehmen, deren innovative Modelle einen transformativen Wandel in verschiedenen Branchen und der Weltwirtschaft vorantreiben. Die Rangliste basiert darauf, wie ihre Innovationen reale Probleme lösen und wie ihre Geschäftsmodelle Wert schaffen und traditionelle Branchen revolutionieren.

Ein öffentliches Bewerbungsverfahren ermöglicht Nominierungen für die in den CNBC Disruptor 50 aufgeführten Unternehmen. Anschließend durchlaufen sie eine strenge Bewertung und Benotung anhand von Faktoren wie Skalierbarkeit, Vielfalt der Belegschaft, Schaffung von Patenten und geistigem Eigentum sowie Umsatzwachstum.

KI behielt ihre Dominanz in der CNBC-Liste 2026 bei. Das Wirtschaftsnachrichtenportal stellte fest, dass sich dieser Trend weiter verstärkt hat: 43 der 50 vorgestellten Unternehmen gehören zu diesem Sektor. Anthropic, OpenAI, Databricks, Anduril und Ramp sicherten sich die ersten fünf Plätze.

Unterdessen ist die implizite Gesamtbewertung der führenden KI-Unternehmen im Jahresvergleich von 798 Milliarden Dollar auf 2,4 Billionen Dollar gestiegen.

Ripples Aufnahme in die Rangliste

Interessanterweise landete Ripple aufgrund seiner jüngsten Fortschritte auf Platz 16 der überwiegend von KI-Unternehmen dominierten Rangliste, insbesondere bei der Lösung eines der ältesten Probleme im Finanzwesen: grenzüberschreitende Zahlungen. Die rechtlichen Rückschläge des Unternehmens in den letzten Jahren haben seine Dynamik bei der Verbindung traditioneller Finanzen (TradFi) mit On-Chain-Lösungen praktisch nicht gebremst.

CNBC sah den Blockchain-Infrastrukturanbieter als großen Sprung gegenüber dem alten SWIFT-Modell. Durch die Verwendung des XRP-Tokens und des Ripple USD (RLUSD) als Brückenwährungen hat das Unternehmen die Abwicklungszeiten und -kosten drastisch reduziert, insbesondere bei grenzüberschreitenden Zahlungen.

„Ripple agiert in einer Zeit, in der sich die Art und Weise, wie Geld bewegt wird, gerade zu verändern beginnt“, bemerkte CNBC.

Obwohl das Unternehmen seinen Hauptsitz in San Francisco hat, hob CNBC hervor, dass der größte Teil von Ripples Erfolg auf seine Aktivitäten außerhalb der USA zurückzuführen ist. Die Infrastruktur des Unternehmens und die On-Demand-Liquidity-Technologie (ODL) haben sich in Japan, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südkorea, Brasilien und den Philippinen weit verbreitet und ermöglichen grenzüberschreitende Zahlungen und Überweisungen nahezu in Echtzeit und zu deutlich geringeren Kosten. Zudem ist das Unternehmen ein aufstrebender Akteur im Bereich der Tokenisierung von Real-World Assets (RWA), was Firmen weltweit helfen könnte, Billionen von Dollar an ungenutztem Kapital in ihren Kassen zu optimieren.

Außerdem wies CNBC darauf hin, dass Ripple mehr Übernahmen getätigt hat als jedes andere große Krypto-Unternehmen, darunter Hidden Road, GTreasury, Rail und Palisade. Im Dezember erhielt es zudem eine US-Banklizenz, wobei der Antrag auf ein Masterkonto bei der Federal Reserve noch läuft.

CNBC merkte jedoch an, dass Ripple mit Herausforderungen durch zurückhaltende Banken und zunehmendem Wettbewerb durch sich weiterentwickelnde Zahlungssysteme konfrontiert ist. Sein weiterer Weg hängt jetzt davon ab, ob es seine Akzeptanz von Kryptowährungen langfristig aufrechterhalten kann.

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