Ihr Aufenthaltsort sei nach wie vor unbekannt, es sei nun aber gelungen, rund 10,1 Millionen Euro aus dem Vermögen der selbst ernannten "Kryptoqueen" zugunsten von Geschädigten einzuziehen, berichtete die Staatsanwaltschaft.
Die Bielefelder Behörde hatte im September 2025 Anklage gegen die Juristin erhoben, um eine Verjährung der ihr vorgeworfenen Betrugstaten zu verhindern. Gut 17.500 Geschädigte sind in der Anklage genannt und ein Gesamtschaden von 57 Millionen Euro - bei einem eingegrenzten Tatzeitraum zwischen 2015 und 2016. Weltweit sollen Millionen Anleger betroffen und ein Milliardenschaden entstanden sein. Die Angeklagte hatte laut Vorwurf zum Vertrieb ihrer erfundenen Kryptowährung ein betrügerisches Schneeballsystem aufgebaut. Der Firmensitz war Greven im Münsterland.