Die Lazarus Group bringt erneut Millionenbeträge in Bewegung. Blockchain-Daten zeigen nun, welche Rolle Hyperliquid bei den Transfers spielte.
Wallets, die der nordkoreanischen Hackergruppe Lazarus Group zugerechnet werden, haben digitale Vermögenswerte im Wert von rund 30 Millionen US-Dollar über die dezentrale Handelsplattform Hyperliquid bewegt. Das geht aus Blockchain-Daten hervor, die Arkham-Analyst Emmett Gallic auf X veröffentlicht hat.
Die betreffenden Wallets transferierten Bitcoin zunächst zu Hyperliquid und HyperUnit. Dort wurden die Bestände in Ether oder Solana getauscht und anschließend auf Tron, Solana oder die Ethereum Blockchain übertragen. Die Gelder landeten schließlich bei den Krypto-Börsen KuCoin, Kraken und LBank sowie bei mehreren nicht näher bezeichneten Diensten im Tron-Netzwerk.
Lazarus Group steht hinter milliardenschweren Krypto-Hacks
Die Lazarus Group wird mit einigen der größten Angriffe auf Unternehmen aus dem Krypto-Sektor in Verbindung gebracht. Dazu zählt der Hack der Börse Bybit im Jahr 2025, bei dem Vermögenswerte im Wert von rund 1,4 Milliarden US-Dollar gestohlen wurden.
Auch im April entfiel ein erheblicher Teil der gestohlenen Krypto-Werte auf Akteure mit Verbindungen zu Nordkorea. Von insgesamt 634 Millionen US-Dollar, die bei Krypto-Diebstählen entwendet wurden, sollen mindestens 578 Millionen US-Dollar auf nordkoreanische Angreifer zurückgehen.
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