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Musk’s X wird von einer Welle unerwünschter E-Mails zur Passwortzurücksetzung getroffen

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Tausende von X-Nutzern sind berichtet über eine Welle von unaufgeforderten Passwort-Zurücksetzungs-E-Mails, darunter mehrere namhafte Krypto-Konten, was Bedenken hinsichtlich einer versuchten Konto-Übernahme-Kampagne oder möglichen Datenleck aufkommen lässt. Einzelne Nutzer erhielten innerhalb weniger Stunden bis zu 10 E-Mails.

X spielt eine überragende Rolle in der Kryptoindustrie, da Händler, Projekte und Führungskräfte es als primären Kanal für Ankündigungen, Marktkommentare, spezialisierte Handelsideen und aktuelle Nachrichten nutzen.

Der Krypto-Investor Nic Carter erklärte am Dienstag, dass „viele Menschen“ unerwünschte Rücksetzversuche erhalten würden, und riet den Nutzern, die Passwort-Zurücksetzen-Schutzfunktion von X zu aktivieren. Ein weiterer Krypto-Nutzer, cap.eth, berichtete, dass jemand trotz aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung „aggressiv“ versucht habe, sein Passwort zurückzusetzen.

A lot of people getting unsolicited X password reset attempts in their email inbox. Do the following:

go to X settings -> security and account access -> security -> check "password reset protect" https://t.co/mOCZCYL7uj

— nic carter (@nic_carter) September 1, 2026

Mindestens vier Mitarbeiter von CoinDesk berichteten unabhängig voneinander, dass sie am Dienstag ähnliche E-Mails erhalten hätten, darunter zwei, deren mit X verbundene E-Mail-Adressen nicht weit verbreitet waren.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Angreifer die E-Mail-Adressen der Nutzer erlangt haben.

Sicherheitsbedingungen von X ermöglichen eine Passwortzurücksetzungsanforderung durch die Eingabe eines öffentlichen Benutzernamens, wonach X selbst die Rücksetz-Nachricht an die mit dem Konto verknüpfte E-Mail-Adresse sendet. Die Einstellung „Password Reset Protect“ fügt einen weiteren Schritt hinzu, indem sie von der Person, die eine Zurücksetzung anfordert, verlangt, die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer des Kontos zu bestätigen.

Bislang gibt es keine bestätigten Beweise für einen Verstoß gegen die Systeme von X oder umfangreiche Kontoübernahmen. Das Unternehmen hat sich bisher nicht öffentlich zu den Zurücksetzversuchen geäußert und auch keine koordinierte Kampagne oder Sicherheitsvorfall identifiziert.

X hat bereits zuvor mit großflächigen Datenlecks bei Konten zu kämpfen gehabt. Im Jahr 2021 nutzten Angreifer eine API-Schwachstelle aus, die die E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Nutzer mit ihren Twitter-Konten verknüpfte. Daten von mehr als 200 Millionen Konten waren betroffen später online verbreitet in Darkweb-Foren im Jahr 2023. Es gibt bisher keine Belege dafür, dass die Passwort-Zurücksetzungswelle vom Dienstag mit dieser älteren Sicherheitslücke in Verbindung steht.

coindesk.com