Internationale Strafverfolgungsbehörden sind im Rahmen der Operation Atlantic gezielt gegen Krypto-Phishing-Netzwerke vorgegangen. Behörden aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Kanada arbeiteten dabei eng zusammen und konnten rund 20.000 Opfer identifizieren.
Zudem gelang es, mehr als zwölf Millionen US-Dollar einzufrieren und zahlreiche verdächtige Wallets zu sichern. Auch die Krypto-Börse Binance unterstützte die Maßnahmen. Die Aktion zeigt, wie stark koordinierte Maßnahmen gegen Krypto-Betrug inzwischen geworden sind.
Im Mittelpunkt standen vor allem Approval Phishing-Angriffe, bei denen Opfer dazu verleitet werden, Kriminellen Zugang zu ihren Wallets zu gewähren, oft im Rahmen von Anlagebetrugsfällen.
Krypto-Szene im Visier internationaler Ermittlungen
Die Ermittlungen verdeutlichen, dass Betrug zunehmend professionell organisiert ist und international bekämpft werden muss. Gleichzeitig wächst der Druck auf Plattformen und Nutzer, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern und Risiken frühzeitig zu erkennen.
Fraudsters targeting cryptocurrency stopped and $12 million frozen in NCA-led Operation Atlantic.
— National Crime Agency (NCA) (@NCA_UK) April 9, 2026
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“Diese intensive Maßnahme hat dazu geführt, dass Tausende von Opfern in Großbritannien und im Ausland geschützt wurden, Kriminelle gestoppt und anderen geholfen wurde, den Verlust ihrer Gelder zu verhindern“, erklärt Miles Bonfield, stellvertretender Leiter der Ermittlungsabteilung der National Crime Agency.
Beteiligt an der Aktion waren unter anderem die National Crime Agency (NCA), der US-amerikanische Secret Service, die Ontario Provincial Police sowie die Ontario Securities Commission.
Die NCA und ihre Partner werten die im Zuge der Operation Atlantic gewonnenen Daten weiter aus, um Betroffene zu unterstützen und potenzielle Straftaten genauer zu untersuchen.