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MoonPay führt Wallet-Standard für KI-Agenten ein

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Ekaterina Bogatyreva

MoonPay hat den Open Wallet Standard veröffentlicht, ein Open-Source-Framework für KI-Agenten zur Verwaltung von Geldern und zur Signierung von Transaktionen über verschiedene Blockchains hinweg. Der Standard bietet eine einheitliche Methode zur Speicherung von Schlüsseln, zur Autorisierung von Zahlungen und zur Interaktion mit Diensten, ohne private Schlüssel offenzulegen.

Die Initiative baut auf MoonPay Agents auf, die zuvor als Software-Schicht ohne Verwahrung für autonome Transaktionen eingeführt wurden. Während der Entwicklung stellte das Unternehmen eine Fragmentierung der Agenten-Tools fest, da jedes System separate Wallets und Methoden zur Schlüsselverwaltung verwendete. Der neue Standard behebt dieses Problem durch eine gemeinsame Schnittstelle und einen sicheren lokalen Tresor.

Mehr als 15 Organisationen, darunter PayPal, Ripple, die Solana Foundation und die Ethereum Foundation, haben zur Veröffentlichung beigetragen. Der Code ist unter der MIT-Lizenz verfügbar.

Der Standard integriert sich in neue Protokolle wie x402, AP2 und MPP, die maschinelle Zahlungen ermöglichen, aber keine Wallet-Infrastruktur definieren. Der Open Wallet Standard führt eine einzige verschlüsselte Speicherschicht und ein richtlinienbasiertes Signatursystem ein, wodurch Agenten innerhalb definierter Grenzen operieren können.

Schlüssel werden verschlüsselt und in einem isolierten Speicher verarbeitet, ohne dass Anwendungen oder Sprachmodelle darauf zugreifen können. Die Wallet unterstützt mehrere Blockchains über eine einzige Schnittstelle und läuft lokal ohne Cloud-Abhängigkeit.

Bild: Freepik