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Krypto-Kriminalität in Frankreich: Unbekannte rauben 900.000 Euro in Bitcoin von Paar

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In Frankreich ist es erneut zu einem schweren Krypto-Raub gekommen. Ein Paar aus Le Chesnay bei Versailles wurde am Montagmorgen in seinem Haus von drei Tätern überfallen und zur Überweisung von rund 900.000 Euro in Bitcoin gezwungen. Das berichtet TF1 Info zuerst.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Versailles verschafften sich die Täter Zugang zum Haus, indem sie sich als Polizisten ausgaben. Als die Frau die Tür öffnete, wurde sie von den Männern gestoßen und überwältigt.

Einer der Angreifer zog anschließend ein Messer und drohte der Frau mit Gewalt, falls ihr Partner das Geld nicht überweisen würde. Der Mann transferierte daraufhin die geforderte Summe in Kryptowährungen.

Opfer gefesselt, Täter fliehen mit Transporter

Nach der Überweisung fesselten die Täter den Mann auf dem Sofa. Die Frau erlitt eine leichte Schulterverletzung. Anschließend flohen die Angreifer in einem weißen Lieferwagen.

Die Geiselnahme endete gegen 9 Uhr morgens, nachdem sich die Frau befreien konnte und Nachbarn um Hilfe bat.

Die Ermittlungen führt derzeit die französische Einheit zur Bekämpfung von Bandenkriminalität. Festnahmen gab es bislang nicht.

Serie von Krypto-Entführungen in Frankreich

Der Fall reiht sich in eine Serie von Entführungen und Überfällen im Zusammenhang mit Kryptowährungen ein, die Frankreich seit Anfang 2025 beschäftigen.

Besonders bekannt wurde der Fall des Ledger-Mitgründers David Balland, der im Januar 2025 entführt worden war. Auch Angehörige von Krypto-Millionären wurden bereits Ziel solcher Angriffe. Auch der Gründer des französischen Binance-Ablegers wurde bereits Ziel eines Überfalls.

Mit der zunehmenden Popularität digitaler Vermögenswerte wächst auch die Zahl krimineller Überfälle, bei denen Täter gezielt Kryptowährungen erpressen.

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