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Binance teilt der Senatsuntersuchung mit, dass keine Konten direkt Kryptowährungen an den Iran geschickt haben

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Binance teilte einer Untersuchung des US-Senats über seine Anwälte mit, dass keine Beweise dafür vorliegen, dass Konten auf seiner Plattform direkt mit iranischen Einheiten Transaktionen durchgeführt haben, Widerlegung von Anschuldigungen dass 1,7 Milliarden US-Dollar in Kryptowährungen über die Börse an mit Iran verbundene Gruppen geflossen sind.

In einem Schreiben vom 6. März als Antwort auf Anfragen des ständigen Untersuchungsausschusses des Senators Richard Blumenthal (D-Conn.) erklärte die größte Krypto-Börse, dass eine interne Überprüfung lediglich indirekte Verbindungen zu Wallets mit möglichen Verbindungen zum Iran ergab und dass Konten, die mit dieser Aktivität in Verbindung standen, entfernt wurden.

Binance griff auch die Medienberichterstattung an, die die Untersuchung ausgelöst hatte, und bezeichnete Berichterstattung durch Medien einschließlich der New York Times, des Wall Street Journal und von Fortune „nachweislich falsch“ und „in mehreren wesentlichen Punkten verleumderisch“.

Die Reaktion erfolgt, nachdem Blumenthal eine Untersuchung eingeleitet hatte, ob die Börse Gelder an mit dem Iran verbundene Organisationen, einschließlich der Huthi-Milizen im Jemen, weitergeleitet hat. Die Untersuchung folgte auf Medienberichte, wonach interne Ermittler von Binance Transaktionen identifiziert hatten, die mit iranischen Entitäten in Verbindung stehen.

Binance gab an, dass seine Überprüfung begann, nachdem die Strafverfolgungsbehörden das Unternehmen im vergangenen April kontaktiert hatten, um Informationen über Transaktionen zwischen Binance-Wallets und mehreren externen Adressen anzufordern, die den Behörden zufolge mit der Finanzierung terroristischer Aktivitäten in Verbindung stehen könnten.

Laut dem Schreiben stellte die Börse den Ermittlern Benutzeraufzeichnungen und Transaktionsinformationen zur Verfügung und setzte die interne Prüfung der Aktivitäten fort.

Die Anwälte der Börse teilten mit, dass Binance zwei Einheiten, Hexa Whale und Blessed Trust, identifiziert habe, deren Konten mit den markierten Wallets interagiert hatten. Binance erklärte, dass Hexa Whale im darauffolgenden August von der Plattform entfernt und Blessed Trust im Januar nach Abschluss der Untersuchungen abgemeldet wurde.

Binance wies Berichte zurück, wonach Compliance-Ermittler nach dem Äußern von Bedenken entlassen worden seien, und erklärte, dass die meisten Abgänge freiwillig erfolgt seien und ein Mitarbeiter aufgrund eines Verstoßes gegen die Unternehmensrichtlinie zur Offenlegung interner Nutzerdaten entlassen wurde.

„Wenn glaubwürdige Risiko­informationen vorliegen, untersucht Binance diese, ergreift Gegenmaßnahmen, stellt Konten ein und meldet dies den zuständigen Behörden“, heißt es in dem Schreiben. „Binance verfügt über ein strenges Compliance-Programm, das kontinuierlich weiter gestärkt wird.“


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