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Krypto-Insider kassieren ab: Kurz vor dem Axiom-Schock 1,2 Mio. USD bei Polymarket verdient

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Acht der zehn profitabelsten Adressen auf Polymarket gehören angeblich zu Insidern. Zusammen haben sie mit Wetten auf ZachXBTs Axiom-Insiderhandelsuntersuchung über 1,2 Mio. USD verdient.

Der Vorfall zeigt, dass Personen mit frühem Zugang zu Untersuchungsergebnissen auf dezentralen Vorhersageplattformen deutliche Vorteile haben.

Warum das wichtig ist:

  • Insider, die auf nicht-öffentliche Informationen wetten, verfälschen die Ergebnisse auf offenen Vorhersagemärkten und schaden normalen Teilnehmern.
  • 52 Adressen haben zwischen zehntausend und mehr als 100.000 USD verloren. Insgesamt beträgt der Verlust über 1,6 Mio. USD, was die Gewinne der Insider abdeckt.
  • Der Vorfall wirft zudem Fragen zur Regulierung von Informationsungleichheiten auf, da dezentrale Finanzplattformen wie DeFi keine Durchsetzungsmechanismen gegen solche Handlungen haben.

Die Details:

  • Lookonchain hat zwölf mutmaßliche Insider-Wallets gefunden, die zusammen einen Gewinn von 1,02 Mio. USD machten.
  • Die Adresse 0x1d9af60c679cd0b577c3c4ccb4b1a4be4174426d (predictorxyz) machte laut DefiOasis allein im Axiom-Markt 411.600 USD Gewinn.
  • Zwei weitere Insider-Adressen erzielten jeweils 354.000 USD und 144.000 USD Gewinne. Beide handelten nur in einem einzigen Markt.
  • WuBlockchain bestätigte, dass über 3.630 Adressen auf den Axiom-Markt gewettet haben. 56,2 Prozent waren am Ende im Plus.

Das große Bild:

  • Manipulationen von Vorhersagemärkten durch Insider ähneln dem Front-Running, das auch in traditionellen Finanzmärkten vorkommt.
  • Das ZachXBT-Axiom-Exposé zeigt, wie On-Chain-Transparenz sowohl Missbrauch aufdecken als auch ermöglichen kann.
  • Dezentrale Vorhersagemärkte haben keine Regeln gegen Insiderhandel, sodass solche Ausnutzungen ungehindert bleiben.
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