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Coinbase sorgt mit UK-Werbespot für Wirbel – Satire oder scharfe Kritik?

source-logo  bitcoinnews.ch 05 August 2025 09:33, UTC
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Mit einem musikalischen Werbespot hat Coinbase in Großbritannien für hitzige Diskussionen gesorgt. Der zweiminütige Clip mit dem Titel „Everything is Fine“ stellt das Vereinigte Königreich satirisch als Land voller wirtschaftlicher Krisen, Streiks und explodierender Preise dar – und sorgt damit für Zustimmung wie Empörung zugleich.

Während einige aus der Krypto- und Fintech-Branche den Spot als mutige Kritik am überregulierten Finanzsystem feiern, werfen andere Coinbase Arroganz und Realitätsferne vor. Besonders die Darstellung von Fishfingers für 100 Pfund oder von Bürgern, die nach Dubai auswandern, wird als überzeichnet wahrgenommen.

Coinbase verteidigt sich: Ziel sei es nicht, die britische Regierung direkt zu attackieren, sondern auf die Notwendigkeit eines modernen, offenen Finanzsystems hinzuweisen. CEO Brian Armstrong betont, dass ähnliche Kampagnen auch in den USA liefen – als Appell für ein Update des globalen Finanzwesens.

Ob cleveres Marketing oder ungeschickte Provokation – die Aufmerksamkeit hat Coinbase sicher.

bitcoinnews.ch