Ein Telefonstreich hat enthüllt, dass die EZB den geplanten digitalen Euro offenbar dazu nutzen will, die Bürger zu überwachen. Christina Lagarde dachte, dass sie mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky telefoniert, als sie diese Pläne bekannt gab.
Doch statt Zelensky sprach die EZB-Präsidentin lediglich mit Prankstern, denen schon andere prominente Persönlichkeiten auf den Leim gegangen waren. In dem Gespräch, das sich um Central Bank Digital Currency (CBDC) drehte, enthüllte Lagarde, dass die EZB die geplante digitale Variante des Euro dazu nutzen wolle, um zumindest beschränkt Kontrolle über die Bürger der Währungsunion ausüben zu wollen.
Sie zeigte sich in dem Gespräch davon überzeugt, dass die Pläne für die Einführung des digitalen Euro vorangetrieben werden müssen. Lagarde will zukünftig nicht von der Währung eines „unfreundlichen“ Landes oder von Währungen privater Unternehmen wie Google oder Facebook abhängig sein müssen. Sie möchte allerdings den digitalen Euro in begrenztem Umfang für die Kontrolle von Zahlungen einsetzen.
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