Schweden und Hive im Streit um Mehrwertsteuerabgaben beim Krypto-Mining
Nach der Änderung der etablierten Kriterien für die Erhebung von Steuern im Zusammenhang mit Krypto-Mining-Aktivitäten befindet sich Hive Digital Technologies in einem Rechtsstreit mit der schwedischen Regierung.
Der Kern der Meinungsverschiedenheit liegt in der steuerrechtlichen Einstufung dieser Dienstleistungen: Die schwedische Steuerbehörde entschied, dass – im Gegensatz zu ihrer früheren Praxis – die Tochtergesellschaften von Hive Kryptowährungen auf eigene Rechnung schürften, was nicht unter die Mehrwertsteuer fällt.
Auch wenn dies auf den ersten Blick vorteilhaft erscheinen mag, schadet es den Finanzen von Bikupa Datacenter AB und Bikupa Datacenter 2 AB, zwei im Land ansässigen Tochtergesellschaften von Hive Technologies. Hive argumentiert, dass diese Unternehmen keine Krypto-Assets auf eigene Rechnung geschürft hätten, sondern vielmehr im Rahmen von Verträgen Rechenleistungsdienste an bestimmte Kunden erbracht hätten – eine Tätigkeit, die mit einem Hosting-Vertrag für Rechenzentren vergleichbar sei.
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