Die vorläufige Einigung der EU-Finanzminister vom 9. Oktober zur Bündelung der Wertpapieraufsicht lässt große Handelsplätze wie Deutsche Boerse voraussichtlich außen vor.
Wie Crypto Briefing berichtet, wollen die Minister die Überwachung und Durchsetzung an den Wertpapiermärkten künftig bei der European Securities and Markets Authority, kurz ESMA, bündeln. Einige der großen Handels- und Post-Trade-Institute bleiben davon ausgenommen.
Die Lücke im Kompromiss
Nach Worten der Kommissarin für Finanzdienstleistungen, Maria Luís Albuquerque, würde die Kontrolle über große europäische Märkte mit der Reform erstmals von den nationalen Aufsichten auf die ESMA übergehen. Ausgerechnet Institute mit einem Großteil des Handelsvolumens nimmt der Kompromiss von dieser Verschiebung aus.
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