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Thailand öffnet Tür für Krypto-ETFs, schließt aber Hintertür für ausländische

source-logo  news-krypto.de 09 Oktober 2026 06:15, UTC
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Thailand erlaubt ab dem 16. Oktober den Handel mit Bitcoin ($BTC) und Ethereum ($ETH) ETFs an seiner Börse. Gleichzeitig hat die thailändische Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) beschlossen, den Zugang zu ausländischen Krypto-ETFs erheblich einzuschränken. Diese Regelung zielt darauf ab, Kapital im eigenen Land zu halten und das lokale Finanzsystem zu stärken.

Neue Regelungen für Krypto-ETFs

Am 8. Oktober gab die SEC bekannt, dass sie 11 Mitteilungen zu den neuen ETFs veröffentlicht hat, die nach zwei Runden öffentlicher Anhörungen entstanden sind. Bislang konnten thailändische Investmentfonds nur über Produkte im Ausland Zugang zu Krypto-ETFs erhalten. Mit den neuen Vorgaben wird die Möglichkeit eingeräumt, dass gegenseitige Fonds und private Fonds lokal an Krypto-ETFs teilnehmen dürfen, wobei bestehende Investitionsgrenzen beachtet werden müssen.

Restriktionen für ausländische Produkte

Die SEC hat entschieden, dass Depotreceipts oder andere produktbezogene Finanzinstrumente, die mit ausländischen Krypto-ETFs verknüpft sind, nicht zugelassen werden. Dies schließt auch Anfragen von Brokern aus, die gewöhnlichen Anlegern den Kauf solcher ausländischer ETFs vermitteln möchten. Lediglich institutionelle oder extrem vermögende Anleger dürfen in diese Produkte investieren.

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Regeln für lokale Krypto-ETFs

Die Regelungen schreiben vor, dass nur $BTC und $ETH in den neuen ETFs enthalten sein dürfen. Die SEC hat betont, dass zukünftige Ergänzungen im ETF-Angebot von Faktoren wie Liquidität, Marktakzeptanz und Netzwerksicherheit abhängen werden. Die Regelungen schreiben außerdem vor, dass die Fonds passiv sein müssen. So muss der durchschnittliche Nettoanteil eines einzelnen Krypto-Assets mindestens 80 % des Nettovermögens über jedes Geschäftsjahr betragen.

Sicherheit und Risikomanagement

Die zugelassenen Kryptowährungen müssen bei von der SEC regulierten Verwahrstellen aufbewahrt werden. Zukünftig könnten auch qualifizierte ausländische Verwahrstellen anerkannt werden. Zudem müssen Investoren vor dem Handel eine Risikoeinschulung durchlaufen und bestätigen, dass sie das Produkt verstehen. Die Broker dürfen keine Margenkredite zum Kauf dieser ETFs anbieten, was einer bestehenden Regelung zur Kreditvergabe für Krypto-Käufe durch digitale Betreiber entspricht.

Ein strengerer regulatorischer Rahmen

Die neuen Regeln kompensieren ein allgemeines Muster einer strengeren Aufsicht in Thailand. Dies schließt unter anderem einen vorgeschlagenen Prüfungsprozess für USDT-Transaktionen ein. Die ordnungspolitischen Bestimmungen legen nahe, dass der thailändische Markt zunächst von lokalen Vermögensverwaltern und Verwahrstellen entwickelt werden soll, anstatt ausländische Anbieter zuzulassen.

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