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Cardano-Gründer empfiehlt die Schaffung einer Kategorie für digitale Wertpapiere für RWAs

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  • Cardano-Gründer Charles Hoskinson behauptete, dass Stablecoins und RWAs sich nicht nahtlos in bestehende Wertpapier- und Rohstoffgesetze integrieren lassen.
  • Er empfiehlt, eine neue Wertpapierkategorie für digitale Währungen, insbesondere RWAs, zu schaffen.

Die Zukunft sieht für digitale Währungen vielversprechend aus, da die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC und die Rohstoff- und Terminhandelsaufsichtsbehörde CFTC kürzlich harmonisierte Richtlinien für deren Regulierungveröffentlicht haben. Die Öffentlichkeit sieht darin das Fazit ihres Kompetenzstreits, wenn es um die Aufsicht über Kryptowährungen und tokenisierte reale Vermögenswerte (RWAs) geht. Es markiert auch das Fazit der Verwirrung unter den Branchenakteuren hinsichtlich der Einhaltung von Vorschriften.

Charles Hoskinson, Gründer von Cardano (ADA) und CEO von Input Output (IO), glaubt, dass es noch Lücken gibt, die die Behörden schließen müssen. Er schlug vor, eine neue Kategorie zu prüfen, die sich speziell auf RWAs konzentriert, um Stablecoins und RWAs nahtlos in den aktuellen US-Regulierungsrahmen einzubinden.

Einführung einer neuen Kategorie für RWAs

Während eines Gesprächs mit David Gokshtein, Gründer und Vorsitzender von Gokhshtein Media, deutete Hoskinson an, dass die bestehenden US-Wertpapier- und Rohstoffgesetze veraltet sind. Daher skizzierte er Wege, digitale Währungen in ihr System zu integrieren.

„Lass uns eine neue Kategorie von Wertpapieren schaffen, ein digitales Wertpapier für Vermögenswerte der realen Welt“, sagte Hoskinson zu Gokshtein. „Lass die Blockchain als Offenlegungsinstrument dafür dienen und schaffe dann ein Modell, bei dem man dezentralisiert sein kann, aber dennoch ein Wertpapier darstellt.“

Am Beispiel von Coinbase erklärte Hoskinson, dass der vorgeschlagene Rahmen es Brian Armstrong ermöglichen wird, Stablecoins regelkonform zu listen, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, ob es sich um Wertpapiere handelt. Zudem dienen die Daten in der Blockchain bereits als Offenlegungsinstrument, was den bürokratischen Aufwand reduziert und den Weg für mehr Effizienz ebnet.

Integration digitaler Währungen in ein veraltetes System

Hoskinson wies darauf hin, dass die aktuellen Wertpapiergesetze 93 Jahre alt sind. Ihre Bestimmungen haben den laufenden Wandel der Finanzlandschaft, insbesondere das Aufkommen verschiedener Arten digitaler Währungen, nie vorhergesehen.

Der Cardano-Gründer sah ein Problem darin, dass Regulierungsbehörden und Gesetzgeber nicht mehr auf Änderungen der Wertpapiergesetze drängten, sondern stattdessen einfach vorschlugen, die Aufsicht über digitale Währungen an die CFTC zu übergeben. Er wies darauf hin, dass dieser Schritt neue Probleme aufwirft, da der Behörde ausreichende Protokolle zur Regulierung der Märkte fehlten, wie sie die SEC hat.

Hoskinson empfahl, dass die CFTC, wenn sie alle digitalen Währungen als Rohstoffe behandeln wolle, eine „Mini-SEC“ innerhalb ihrer eigenen Organisation einrichten sollte. Gleichzeitig wies er auf Probleme hin, die sich daraus ergeben, dass der anstehende Clarity Act droht, digitale Währungen standardmäßig als „Wertpapiere“ einzustufen, sofern sie den „Mature Blockchain Test“ nicht bestehen. Das Problem bei diesem Verfahren ist, dass es keine klaren Regeln oder Standards für einen solchen Test gibt.

Angesichts dieser Faktoren empfiehlt Hoskinson eine maßgeschneiderte rechtliche Klassifizierung, die es der Krypto-Branche ermöglichen würde, die Grenzen von Vorschriften zu überwinden, die frühere Gesetzgeber und Regulierungsbehörden von Anfang an nicht auf dezentrale Märkte zugeschnitten hatten.

Charles Hoskinson said

This is how you fix the Stablecoin/Securities issue.

"Let's create a new category of DIGITAL SECURITIES for RWAs. Let the blockchain be the disclosure vehicle & create a model where you can be decentralized, but be a security."pic.twitter.com/5GAkMKFIZB

— WOLF Bitcoin (@WOLF_Bitcoin_) March 18, 2026

Auswirkungen auf die DACH-Region

Hoskinson’s Forderung nach einer maßgeschneiderten digitalen Kategorie findet in der DACH-Region großen Anklang, wo Rahmenwerke wie das deutsche eWpG (Gesetz über elektronische Wertpapiere) bereits die Grenzen papierbasierter Gesetze angehen.

Für Marktteilnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstreicht sein Vorschlag, die Blockchain selbst als „Offenlegungsinstrument“ zu nutzen, die Notwendigkeit eines regulatorischen Wandels, der über eine einfache Harmonisierung hinausgeht und in Richtung einer nativen digitalen Klassifizierung für risikogewichtete Aktiva (RWAs) geht.

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