Die Wertpapier- und Börsenkommission Ghanas (SEC) teilte mit, dass 11 Unternehmen Zugang zu einem regulatorischen Sandbox erhalten haben, um Kryptowährungs- und digitale Vermögenswertdienste gemäß dem Virtual Asset Service Providers Act 2025 des Landes zu testen.
Das Programm ermöglicht es Unternehmen, ihre Produkte in einer kontrollierten Umgebung zu betreiben, während Regulierungsbehörden Risiken und Compliance überwachen.
Der Sandbox-Betrieb wird 12 Monate dauern und steht im Mittelpunkt von Ghanas ersten Bemühungen, der Kryptobranche Aufsicht zu verleihen, so eine Pressemitteilung.
Zu den Unternehmen der ersten Kohorte gehören Asset-Tokenisierungsfirmen wie Africoin, Blu Penguin, Vaulta, XChain und Goldbod sowie Kryptowährungsbörsen wie Hyro Exchange, HanyPay und WhiteBit.
Die Kommission erklärte, dass Unternehmen, deren Produkte marktreif sind und die regulatorischen Anforderungen erfüllen, nach sechs Monaten auf eine Volllizenz umsteigen könnten. Andere könnten für den verbleibenden Zeitraum im Sandbox-Modell verbleiben, um ihre Dienstleistungen weiter zu verfeinern.
Die SEC erklärte, dass die Übung ihr auch dabei helfen wird, detaillierte Lizenzierungsrichtlinien für verschiedene Arten von Krypto-Unternehmen zu entwickeln. Die im Rahmen des Pilotprojekts gesammelten Daten werden zur Erstellung von Regeln in Bereichen wie Anlegerschutz, Marktintegrität und Geldwäschebekämpfung herangezogen.
Sobald die Sandbox geschlossen ist, plant der Regulierer, die endgültigen Leitlinien zu veröffentlichen und den Lizenzierungsprozess für einen breiteren Kreis von Anbietern virtueller Vermögenswerte zu öffnen.