Die europäische Finanzmarktaufsichtsbehörde ESMA hat einen entschiedenen Schritt unternommen, der die Kryptolandschaft des Kontinents verändern könnte und dringende Fragen über die Zukunft des gehebelten Kryptohandels in der Europäischen Union aufwirft.
Laut einer am 24. Februar veröffentlichten Erklärung müssen Unternehmen nun die bestehenden EU-Vorschriften zu Hebelbegrenzungen, Risikowarnungen und Anlegerschutz einhalten, unabhängig davon , wie sie diese Produkte bezeichnen.
Die ESMA weist Kryptobörsen an, die CFD-Regeln für unbefristete Futures einzuhalten
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat erklärt, dass diese risikoreichen Produkte zwar hohe Gewinnmargen durch den Einsatz von Hebelwirkung versprechen, aber oft die größten Verluste die Kleinanleger erleiden, die möglicherweise nicht vollständig verstehen, wie diese Produkte funktionieren.
Aufgrund des zunehmenden Kryptohandels mit Hebelwirkung warnte die europäische Aufsichtsbehörde die Unternehmen davor, dass die Bezeichnung dieser riskanten Produkte als „Perpetual Futures“ oder „ Perpetual Contracts “ trac Rolle mehr spiele, da sie wie Differenzkontrakte aussähen und sich auch so trac .
Laut der Behörde wird eine Namensänderung den Unternehmen nicht helfen, sich der CDF-Regulierung zu entziehen, da die Produkte es den Nutzern ermöglichen, mit geliehenem Geld zu handeln und in cashabzurechnen.
Sobald ein Produkt als CDF eingestuft wird, muss die Plattform Limits festlegen, um Händler daran zu hindern, große, riskante Positionen einzugehen, und klare Risikowarnungen anzeigen, die erklären, wie schnell man Geld verlieren kann.
Darüber hinaus müssen Unternehmen Positionenmaticschließen, wenn die Verluste zu groß werden, einen Schutz vor negativen Kontoständen anbieten und alle mit den Produkten verbundenen Boni und Prämien entfernen.
Darüber hinaus legte die Regulierungsbehörde Wert auf die Sicherheit und das Bewusstsein der Anleger, indem sie die Plattformen verpflichtete, gehebelte Kryptoprodukte auf eine kleine Gruppe erfahrener Händler zu beschränken, anstatt sie allen Nutzern anzubieten.
Gleichzeitig müssen Unternehmen Überprüfungen bei Einzelhändlern durchführen, um sicherzustellen, dass diese die Risiken verstehen, und um mögliche Interessenkonflikte bei der Entwicklung von Produkten oder Handelsplattformen zu erkennen.
Die ESMA erwartet die vollständige Einhaltung der Vorschriften und erklärte, dass jeder Versuch, Produktnamen zu ändern oder kleine versteckte Funktionen hinzuzufügen, nicht funktionieren werde.
Regulierungsbehörden fordern Kryptounternehmen zu strengeren Regeln auf, da der risikoreiche Handel unter Druck gerät
Die Warnung der ESMA löste in der Kryptoindustrie zahlreiche Reaktionen aus. So erklärte beispielsweise Bill Hughes von Consensys, dass die Regulierungsbehörden eingreifen und den gesamten Prozess übernehmen würden, falls die Unternehmen nicht von sich aus ihre Produkte überprüfen, ihre Vertriebsmethoden verbessern und ihre internen Systeme bereinigen.
Einige Kryptoplattformen haben europäische Kunden sogar gesperrt, anstatt auf ein Eingreifen der Regulierungsbehörden zu warten. Kraken bestätigte beispielsweise, dass ihre neuen, an tokenisierte Aktien und ETFs gekoppelten Perpetual Futures zum Start nicht für EU-Nutzer verfügbar sein werden.
Das Handelserlebnis für Privatanleger in der EU könnte sich bald deutlich verändern. Es wird möglicherweise weniger Produkte mit hohem Hebel geben, und der Handel könnte langsamer und kontrollierter ablaufen. Andererseits können die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt werden, um Nutzern zu helfen, große Verluste zu vermeiden.
Es gibt jedoch einen Kompromiss. Zwar sind die Nutzer dadurch sicherer, aber gleichzeitig weniger geneigt, schnelle und riskante Gewinne zu erzielen. Der Kryptohandel mag also sicherer, aber vielleicht nicht mehr ganz so aufregend sein.
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hatte Unternehmen bereits zuvor vor riskanten Krypto-Werbungen und Finanz-Influencern gewarnt. Dies ist also Teil eines allgemeinen Trends. Die Idee dahinter ist, dass Kryptomärkte denselben allgemeinen Regeln wie der traditionelle Finanzsektor unterliegen sollten, insbesondere um Privatanleger vor komplexen und gefährlichen Finanzprodukten zu schützen.
Die Botschaft der ESMA ist unmissverständlich: Der Handel mit gehebelten Kryptowährungen unterliegt denselben Regeln wie CFDs. Börsen müssen sich schnell anpassen, sonst verlieren sie den Zugang zu Privatkunden aus der EU. Für Anleger bedeutet das harte Vorgehen zwar ein sichereres Umfeld, aber weniger risikoreiche, aber potenziell sehr lukrative Anlagemöglichkeiten.