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Coinbase-CEO zuversichtlich hinsichtlich „Win-Win-Win“-Deal zwischen Weißem Haus, Banken und Kryptowährungsbranche

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Coinbase verstärkt seine Bemühungen, die Gesetzgebung zur Struktur des US-Kryptomarktes mitzugestalten, während CEO Brian Armstrong auf einen Durchbruch zwischen der Kryptoindustrie, dem Weißen Haus und den Großbanken drängt, um Stablecoin-Prämien zu schützen und regulatorische Klarheit zu erlangen.

„Win-Win-Win“: Coinbase sagt: „Wir machen gute Fortschritte“

Coinbase-CEO Brian Armstrong teilte am 12. Februar auf der Social-Media-Plattform X mit, dass das Unternehmen seine Bemühungen zur Förderung der Gesetzgebung zur Struktur des US-Kryptomarktes intensiviert und gleichzeitig mit dem Weißen Haus und Interessengruppen aus dem Bankensektor zusammenarbeitet. Er erklärte:

„Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Win-Win-Situation für die Marktstruktur erreichen können, die die Krypto-Agenda des Präsidenten vorantreibt und gleichzeitig die Bedenken der Banken berücksichtigt. Unser Fokus wird dabei stets darauf liegen, uns für das einzusetzen, was für Krypto-Nutzer am besten ist.“

„Wir sind voll dabei – wir waren die Ersten, die für eine Marktstruktur gekämpft haben, bevor sie populär wurde, und wir bleiben am Verhandlungstisch. GENIUS wurde vor sechs Monaten verabschiedet und wird nun erneut verhandelt. Das hat tiefgreifende Auswirkungen auf unsere Kunden“, erklärte Armstrong. Das Weiße Haus berief diesen Monat hochrangige Gespräche zwischen Krypto-Unternehmen und großen Banken ein, um eine legislative Pattsituation bezüglich des Digital Asset Market Clarity Act zu lösen. Die Sitzungen unter der Leitung von Patrick Witt, Berater des Crypto Policy Council des Weißen Hauses, fanden am 2. und 10. Februar statt. Neben Vertretern von Coinbase, Ripple und der Blockchain Association nahmen auch andere Branchenvertreter, die American Bankers Association, das Bank Policy Institute sowie weitere Interessenvertreter aus dem Bankensektor teil. Führungskräfte von JPMorgan, Goldman Sachs und Citi nahmen ebenfalls an den Gesprächen teil.

Der zentrale Streitpunkt ist die Rendite von Stablecoins, wobei die Banken aufgrund von Bedenken hinsichtlich einer Einlagenflucht ein Verbot anstreben und die Krypto-Unternehmen aktivitätsbasierte Belohnungen unterstützen, um Innovation und Verbraucherwahl zu schützen. Obwohl die Gespräche als produktiv beschrieben wurden, endete die Sitzung am 10. Februar ohne Kompromiss, und das Weiße Haus wies beide Seiten an, konkrete Gesetzestexte vorzuschlagen, um den Gesetzentwurf voranzubringen.

Der CEO von Coinbase teilte weiter mit: „Coinbase hat an beiden jüngsten Treffen im Weißen Haus teilgenommen, und die Kryptoindustrie ist sich einig“, und betonte:

„Wir machen gute Fortschritte auf dem Weg zu einer Win-Win-Win-Situation zwischen dem Weißen Haus, den Banken und der Krypto-Branche, und wir werden uns weiterhin für das einsetzen, was für Krypto-Nutzer am besten ist, insbesondere für zentrale Verbraucher Vorteile wie Prämien.“

Armstrong hob kürzlich hervor, dass 2025 ein starkes Jahr für Coinbase war und positionierte das Unternehmen für weiteres Wachstum im Jahr 2026. Er verwies auf einen Anstieg des Handelsvolumens um 156 % gegenüber dem Vorjahr, eine Verdopplung des Marktanteils von Kryptowährungen, 12 Produkte, die einen annualisierten Umsatz von mehr als 100 Millionen US-Dollar generieren, sowie neue Höchststände bei $USDC und Coinbase One und beendete sein Update mit einer kurzen Botschaft zur aktuellen Dynamik.

FAQ 🧭

  • Warum verstärkt Coinbase seine Bemühungen um eine Gesetzgebung zur Struktur des US-Kryptomarktes? Coinbase drängt auf regulatorische Klarheit, um langfristiges Wachstum zu sichern, die Belohnungen für Krypto-Nutzer zu schützen und sich mit dem Weißen Haus abzustimmen.
  • Was ist der zentrale Streitpunkt zwischen Banken und Krypto-Unternehmen im Digital Asset Market Clarity Act? Der zentrale Konflikt dreht sich um die Rendite von Stablecoins, wobei Banken Beschränkungen für Einlagenfluchtrisiken anstreben, während Krypto-Unternehmen sich für aktivitätsbasierte Prämien einsetzen, um Innovation und Verbraucheranreize zu erhalten.
  • Wie könnten sich die vom Weißen Haus geführten Verhandlungen auf die Geschäftsaussichten von Coinbase auswirken? Ein erfolgreicher gesetzgeberischer Kompromiss könnte die regulatorische Unsicherheit verringern, neue Produktmöglichkeiten eröffnen und die Wettbewerbsposition von Coinbase auf den US-Kryptomärkten stärken.
  • Welche aktuellen Leistungskennzahlen deuten auf die Dynamik von Coinbase bis 2026 hin? Coinbase vermeldete einen Anstieg des Handelsvolumens um 156 % gegenüber dem Vorjahr, eine Verdopplung des Marktanteils, 12 Produkte mit einem annualisierten Umsatz von über 100 Millionen US-Dollar und Rekordwerte bei der Akzeptanz von $USDC und Coinbase One.
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