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Jeffrey Epstein: Geheimplan für Treffen mit Gary Gensler über Krypto enthüllt

source-logo  de.beincrypto.com 17 Februar 2026 18:15, UTC
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Die Epstein-Akten zeigen, dass er über ein Treffen mit Gary Gensler sprechen wollte, um über digitale Währungen zu reden. Dies gibt einen neuen Einblick in Epsteins Bemühungen, schon früh Kontakt zu wichtigen Krypto- und Politikpersönlichkeiten aufzubauen.

In E-Mails aus Mai 2018 schreibt Epstein an den ehemaligen Finanzminister Lawrence Summers: „Gary Gensler [kommt] früher… möchte sich über digitale Währungen unterhalten.“ Summers antwortete, er kenne Gensler aus dem Dienst in der Regierung und beschrieb ihn als „ziemlich klug“.

Der Austausch zeigt, dass Epstein wohl damit rechnete, dass Gensler an Gesprächen über Krypto teilnehmen würde.

Epstein redet mit Steve Bannon, dem ehemaligen Chefstrategen des Weißen Hauses, über Gensler.
Epstein sprach mit Steve Bannon, dem ehemaligen Chefstrategen des Weißen Hauses, über Gensler. Quelle: DOJ


Epstein-Akten enthüllen neue Krypto-Enthüllungen

Außerdem zeigen interne Nachrichten, dass Epstein Treffen mit Krypto-Bezug im Umfeld der Leitung des MIT Media Labs erwähnt hat.

In einer Nachricht fragte jemand, ob andere „an Gary Gensler interessiert wären“. Dies deutet darauf hin, dass Gensler damals in akademischen oder politischen Krypto-Kreisen aktiv war.

In einer weiteren Nachricht schrieb Epstein, dass er „morgen mit Gary Gensler über Krypto spricht“. Die Unterlagen bestätigen jedoch nicht, ob es wirklich zu einem direkten Treffen kam.

Jeffrey Epstein met with Gary Gensler before Gensler became SEC Chair to discuss digital currencies.

Gensler went on to play a central role in drafting Biden’s Executive Order 14067, which authorized the U.S. government to pursue a CBDC while taking a whole-of-government… pic.twitter.com/nureBt2yFa

— Aaron Day (@AaronRDay) February 16, 2026

Zu dieser Zeit war Gensler Professor am MIT und unterrichtete dort Blockchain und digitale Währungen.

Später wurde er von 2021 bis 2025 Chef der SEC. Dort leitete er die schärfste Regulierungsoffensive gegen Krypto in der US-Geschichte.

Die Hinweise zu Gensler stehen zusammen mit anderen Belegen für Epsteins intensive Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Investition in frühe Kryptowährungen.

Laut DOJ-Dokumenten spendete Epstein Hunderttausende Euro an das MIT Media Lab. Dazu gehörte die Unterstützung der Digital Currency Initiative, die nach dem Zusammenbruch der Bitcoin Foundation die Bitcoin-Core-Entwickler förderte.

Über diese Initiative erhielten zentrale Erhalter des quelloffenen Bitcoin-Protokolls Fördersummen.

Außerdem bestätigen Finanzunterlagen, dass Epstein bereits 2014 drei Mio. USD in die Krypto-Börse Coinbase investierte.

Er investierte auch in das auf Bitcoin-Infrastruktur spezialisierte Unternehmen Blockstream und stand mit frühen Bitcoin-Entwicklern, Forschern und Wagniskapitalgebern in Kontakt.

Zusätzlich zeigen E-Mails, dass Epstein 2016 eine schariakonforme Digitalwährung nach dem Modell von Bitcoin vorschlug.

Jedoch zeigen die Unterlagen keine finanzielle Verbindung zwischen Epstein und Gensler. Sie bestätigen auch nicht, dass es ein direktes Treffen oder eine Zusammenarbeit bei einem Krypto-Projekt gab.

Trotzdem zeigen die Dokumente Epsteins ständige Bemühungen, mit wichtigen Persönlichkeiten aus den Bereichen Krypto, Wissenschaft und Finanzpolitik in Kontakt zu treten.

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