- Der Vorsitzende des Senate Banking Committee, Tim Scott, hat angekündigt, dass der Ausschuss am 15. Januar 2026 eine formelle Sitzung zur weiteren Behandlung der Digital-Asset-Marktstruktur abhalten wird.
- In diesem Schritt beraten die Ausschussmitglieder den vorliegenden Gesetzentwurf im Detail, bringen Änderungsanträge ein und stimmen über den Text in seiner endgültigen Fassung ab. Ziel ist es, die Vorlage für das weitere Gesetzgebungsverfahren im US-Senat freizugeben.
- Scott erklärte in einer Mitteilung, die Initiative solle klare Regeln für digitale Vermögenswerte schaffen und damit Planungssicherheit für Unternehmen gewährleisten.
- “Dieses Gesetz soll Amerika zur Krypto-Hauptstadt der Welt machen, damit die nächste Generation von Arbeitsplätzen und Innovation hier entsteht und nicht im Ausland”, sagte Scott. Zudem betonte er, dass verbindliche Vorgaben den Missbrauch neuer Technologien durch Kriminelle und ausländische Akteure erschweren sollen.
Chairman @SenatorTimScott is moving forward on digital asset market structure legislation – delivering clear rules that protect Main Street, keep innovation here at home, and safeguard U.S. national security.
— U.S. Senate Banking Committee GOP (@BankingGOP) January 10, 2026
Read his statement on next week’s markup ⬇️ pic.twitter.com/mWBTqwgVsS
- Die nun anstehende Ausschussberatung ist Ergebnis eines mehrstufigen Prozesses, der im Juni 2025 mit der Veröffentlichung regulatorischer Leitprinzipien begann. Es folgten mehrere Anhörungen sowie ein erster Gesetzentwurf im Juli 2025, zu dem zahlreiche Marktteilnehmer Stellung nahmen.
- Eine überarbeitete Fassung wurde im September 2025 vorgelegt. Nach Angaben Scotts wurde der aktuelle Text nach monatelangen parteiübergreifenden Gesprächen erarbeitet und soll nun offiziell in die nächste Phase des parlamentarischen Verfahrens übergehen.
- Auch US-Präsident Trump sprach von den USA bereits als “Krypto-Hauptstadt der Welt”. Unter anderem mit dem CLARITY Act und der Bitcoin-Reserve plant der Republikaner, das umzusetzen.