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Intesa Sanpaolo setzt auf SpaceX und reduziert Bitcoin-ETF deutlich

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Zwischen milliardenschweren Umschichtungen, steigenden Ölpreisen und einer überraschend starken Bitcoin-Erholung zeigt der Pressespiegel, wie eng klassische Finanzmärkte und Kryptoanlagen inzwischen miteinander verflochten sind. Im Fokus stehen dabei Intesa Sanpaolos SpaceX-Wette, widersprüchliche Bitcoin-Signale von Jim Cramer und die jüngsten Impulse für Bitcoin und Ethereum.

Intesa Sanpaolo baut SpaceX-Position auf und reduziert Bitcoin-ETF deutlich

Italiens größte Bank Intesa Sanpaolo hat ihr US-Portfolio im zweiten Quartal laut finanzen.net umfangreich umgeschichtet. Nach einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC baute das Institut eine SpaceX-Beteiligung im Wert von rund 966 Millionen US-Dollar auf und machte den Weltraumkonzern damit zur größten Einzelposition im US-Aktienportfolio.

Intesa Sanpaolo erwarb nahezu 5,66 Millionen SpaceX-Aktien. Zum Quartalsende am 30. Juni entsprach die Beteiligung etwa 33 Prozent des 2,92 Milliarden US-Dollar schweren US-Gesamtportfolios. Die Käufe erfolgten in den ersten Wochen nach dem Börsengang von SpaceX am 12. Juni; wann genau und zu welchem Kurs die Bank kaufte, ist nicht bekannt.

Die bisherige Kursentwicklung deutet laut finanzen.net darauf hin, dass die Wette der Bank bislang nicht aufgegangen sein dürfte. Die SpaceX-Aktie schloss am Donnerstag an der NASDAQ bei 134,00 US-Dollar und verlor 4,05 Prozent. Der Kurs lag damit knapp unter dem Emissionspreis von 135 US-Dollar, aber deutlich unter dem Erstkurs von 150 US-Dollar sowie dem am dritten Handelstag erreichten Hoch von 225,64 US-Dollar.

Parallel reduzierte die Bank ihre Position im iShares Bitcoin Trust von BlackRock von 646.809 auf 40.723 Anteile. Das entspricht einem Rückgang um rund 94 Prozent; der verbleibende Bestand hatte zum Ende des zweiten Quartals einen Wert von 1,36 Millionen US-Dollar. Zusätzlich baute Intesa Sanpaolo rund 99 Prozent ihrer offenen Call-Optionen auf den ETF ab und erwarb eine Put-Option auf 500.000 Anteile.

Von einem vollständigen Rückzug aus Bitcoin kann laut Quelle jedoch nicht gesprochen werden. Die Bank hielt weiterhin 3,47 Millionen Anteile am ARK 21Shares Bitcoin ETF. Zudem besaß SpaceX nach eigenen Angaben 18.712 Bitcoin in der Unternehmensbilanz, wodurch Intesa Sanpaolo über die SpaceX-Beteiligung indirekt weiter dem Bitcoin ausgesetzt bleibt.

Die Bank passte ihr digitales Portfolio insgesamt selektiv an. Ihre Beteiligung am iShares Staked Ethereum Trust von BlackRock wurde nahezu verdreifacht, während Positionen in Coinbase, Circle und Robinhood reduziert wurden. Eine offizielle Stellungnahme zu den Beweggründen der Umschichtung lag laut finanzen.net nicht vor.

Position Angabe aus der Quelle
SpaceX-Beteiligung rund 966 Millionen US-Dollar
Erworbene SpaceX-Aktien nahezu 5,66 Millionen
US-Gesamtportfolio 2,92 Milliarden US-Dollar
Anteil von SpaceX am US-Portfolio etwa 33 Prozent
SpaceX-Schlusskurs 134,00 US-Dollar
Emissionspreis 135 US-Dollar
Bitcoin-ETF-Anteile vor der Reduzierung 646.809
Bitcoin-ETF-Anteile nach der Reduzierung 40.723
Verbleibender ETF-Bestand 1,36 Millionen US-Dollar

Infobox: Intesa Sanpaolo verlagerte einen großen Teil ihres US-Engagements in SpaceX und reduzierte zugleich einen Bitcoin-ETF stark. Ein vollständiger Kryptorückzug erfolgte laut finanzen.net nicht.

DAX startet stabil, während Renditen und Ölpreise steigen

Der deutsche Leitindex DAX zeigte sich zum Börsenstart am 21.08.2026 trotz steigender Anleiherenditen, hoher Ölpreise und schwacher Wall-Street-Vorgaben robust. Wallstreet Online berichtete, dass der Broker IG den DAX rund 50 Minuten vor der Xetra-Eröffnung 13 Punkte höher bei etwa 26.018 Punkten taxierte.

Für den breiteren europäischen Handel zeichneten sich zunächst leichte Verluste ab. Die Futures auf den Euro Stoxx 50 signalisierten vorbörslich ein Minus von rund einem halben Prozent.

Die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen stiegen nach einer kurzen Entspannung wieder an. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen kletterte auf rund 5,25 Prozent, während die zehnjährige Rendite etwa 4,71 Prozent erreichte. Anleger zweifelten laut Wallstreet Online daran, dass höhere Rückkäufe von Staatsanleihen die strukturellen Probleme aus hoher Verschuldung und großen Defiziten dauerhaft lösen können.

Steigende Finanzierungskosten bleiben dadurch insbesondere für hoch bewertete Technologieaktien ein Belastungsfaktor. Für den DAX ergab sich zum Wochenschluss ein widersprüchliches Bild: Renditen und Ölpreis mahnten zur Vorsicht, gleichzeitig hielten sich die Aktienmärkte stabil.

In Asien entwickelte sich der Handel uneinheitlich. Der Nikkei 225 verlor rund 0,6 Prozent und steuerte damit auf ein Wochenminus von mehr als 4,0 Prozent zu. Südkorea und Taiwan konnten sich dagegen leicht erholen, während der MSCI-Index für Asien ohne Japan rund 0,5 Prozent gewann.

In Japan rückte außerdem die Inflation in den Mittelpunkt. Die Kerninflation zog im Juli wieder an und verstärkte die Erwartung, dass die Bank of Japan bereits im September den Leitzins auf 1,25 Prozent erhöhen könnte.

Die Vorgaben aus den USA waren schwach. Der Dow Jones verlor am Donnerstag 1,3 Prozent, der S&P 500 gab 0,9 Prozent nach und der Nasdaq Composite rund 1,0 Prozent. Belastet wurde der Markt neben den steigenden Renditen vor allem von Walmart, dessen Aktie nach enttäuschenden Umsatzzahlen um mehr als neun Prozent einbrach.

Am Rohstoffmarkt blieb Öl ein zentraler Risikofaktor. Brent erreichte im asiatischen Handel mit 94,71 US-Dollar je Barrel den höchsten Stand seit rund einem Monat und kostete zuletzt rund 93,50 US-Dollar. WTI notierte bei etwa 86,50 US-Dollar, während Brent auf Wochensicht weiterhin mehr als 5 Prozent zulegte.

Gold profitierte von der Unsicherheit und dem schwächeren US-Dollar. Der Preis lag am Morgen bei rund 4.596 US-Dollar je Feinunze und steuerte auf den dritten Wochengewinn in Folge zu. Auf Wochensicht hatte das Edelmetall mehr als drei Prozent gewonnen.

Am Devisenmarkt notierte der Euro bei rund 1,1696 US-Dollar und damit nahe seinem höchsten Stand seit mehr als drei Monaten. Der Yen lag bei etwa 158,85 Yen je US-Dollar. Die höhere japanische Inflation erhöhte laut Wallstreet Online den Druck auf die Bank of Japan, ihre Geldpolitik weiter zu normalisieren.

Marktindikator Angabe aus der Quelle
DAX-Taxierung etwa 26.018 Punkte
30-jährige US-Rendite rund 5,25 Prozent
10-jährige US-Rendite etwa 4,71 Prozent
Nikkei 225 rund 0,6 Prozent
Brent-Hoch im asiatischen Handel 94,71 US-Dollar je Barrel
Brent zuletzt rund 93,50 US-Dollar
WTI zuletzt etwa 86,50 US-Dollar
Gold rund 4.596 US-Dollar je Feinunze
Euro rund 1,1696 US-Dollar
Yen etwa 158,85 Yen je US-Dollar

Bitcoin setzte seine Erholung fort und eroberte laut Wallstreet Online die Marke von 70.000 US-Dollar zurück. Die Kryptowährung erreichte sogar mehr als 75.000 US-Dollar, lag damit auf dem höchsten Niveau seit rund elf Wochen und gewann innerhalb von zwei Tagen 12 Prozent.

Infobox: Der DAX blieb trotz steigender Renditen und hoher Energiepreise stabil. Bitcoin entwickelte sich deutlich freundlicher und gewann innerhalb von zwei Tagen 12 Prozent.

Gold, Silber und Bitcoin gefragt – DAX und Dow geben nach

Der DAX weitete am Donnerstag seine jüngsten Verluste aus und verzeichnete den vierten Börsentag in Folge einen Rückgang. Nach Angaben des Manager Magazins beendete der deutsche Leitindex den Handel mit einem Abschlag von 0,42 Prozent bei 25.983 Zählern.

Der MDAX gab um 0,34 Prozent auf 31.715 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 verlor 0,35 Prozent. Das Rekordhoch des DAX hatte in der Vorwoche bei 26.573 Punkten gelegen. Seitdem fehlten laut Manager Magazin Impulse für eine Fortsetzung der Rallye.

Gestiegene Renditen an den Anleihemärkten und höhere Ölpreise belasteten die Stimmung. Als weiterer Faktor wurde die angespannte Lage im Nahen Osten genannt. Das Manager Magazin zitierte eine Einschätzung der Landesbank Helaba, wonach die Energiepreise auf einem erhöhten Niveau geblieben seien.

„Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und eine freie Seefahrt in der Straße von Hormus ist eher Wunschdenken als Realität“, hieß es in einer Einschätzung der Landesbank Helaba.

Bei den Einzelwerten sorgten Analystenkommentare für deutliche Bewegungen. Sartorius gewannen dank einer Kaufempfehlung der schweizerischen Bank UBS mehr als 6 Prozent. Continental legten im DAX um gut ein Prozent zu, nachdem sich Jose Asumendi von JPMorgan in einer Brancheneinschätzung positiv zu dem Reifenhersteller und Michelin geäußert hatte.

Brenntag-Aktien verloren gut ein Prozent. Die US-Investmentbank Bank of America nahm die Bewertung des Chemikalienhändlers mit dem Votum „Underperform“ wieder auf. Beim Werbevermarkter Ströer führte eine gestrichene Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux zu einem Kursrückgang von gut 3 Prozent.

Auch an der Wall Street standen die Indizes unter Druck. Der Dow Jones Industrial verlor zuletzt 0,68 Prozent auf 53.097 Punkte, der Nasdaq 100 gab 0,41 Prozent auf 29.305 Zähler nach und der S&P 500 büßte 0,29 Prozent auf 7687 Punkte ein.

Walmart belastete den US-Aktienmarkt nach enttäuschend aufgenommenen Geschäftszahlen. Die Aktie verlor mehr als 9 Prozent. Costco, Kroger und Home Depot verzeichneten ebenfalls Kurseinbußen von 1,3 bis 2,9 Prozent.

Deere & Co überzeugte dagegen mit Quartalszahlen und rechnete zudem mit einem guten Jahr 2027 für die US-Agrarbranche. Die Aktie stieg um knapp 4,4 Prozent. Coty konnte keinen Ausblick auf das Geschäftsjahr vorlegen und bezeichnete das laufende Geschäftsjahr als Jahr des Übergangs, woraufhin der Aktienkurs um mehr als 10 Prozent einbrach.

Bitcoin legte am Mittwoch angesichts sinkender Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen deutlich zu. Der Kurs stieg auf der Handelsplattform Bitstamp um mehr als 8 Prozent bis auf fast 70.000 Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit Anfang Juni. Zuletzt kostete ein Bitcoin 69.800 Dollar.

Die Ölpreise stiegen wegen der festgefahrenen Situation im Nahen Osten weiter. Brent verteuerte sich in der Spitze um 0,8 Prozent auf 92,33 Dollar je Fass, WTI um 0,4 Prozent auf 86,16 Dollar je Fass. Beide Sorten erreichten damit das höchste Niveau seit vier Wochen. In den vergangenen zwei Wochen legten die Ölpreise um rund 15 Prozent zu.

Wert Entwicklung oder Stand
DAX 0,42 Prozent bei 25.983 Zählern
MDAX 0,34 Prozent auf 31.715 Punkte
EuroStoxx 50 0,35 Prozent
Dow Jones Industrial 0,68 Prozent auf 53.097 Punkte
Nasdaq 100 0,41 Prozent auf 29.305 Zähler
S&P 500 0,29 Prozent auf 7687 Punkte
Bitcoin 69.800 Dollar
Brent 92,33 Dollar je Fass
WTI 86,16 Dollar je Fass

Infobox: Der DAX verzeichnete den vierten Verlusttag in Folge, während Gold, Silber und Bitcoin gefragt waren. Hohe Ölpreise und steigende Anleiherenditen blieben zentrale Belastungsfaktoren.

Bitcoin Group überschreitet 100-Tage-Linie

Die Aktie der Bitcoin Group stieg am 20.08.2026 auf 27,70 EUR und kreuzte damit die 100-Tage-Linie nach oben. Das berichtet boerse.de.

Gleichzeitig befindet sich die Bitcoin-Group-Aktie laut Quelle seit dem 24.04.2026 im langfristigen Abwärtstrend. In diesem Zeitraum verlor sie 20,12 Prozent an Wert. Der Abstand zur 200-Tage-Linie betrug zuletzt -5,10 Prozent.

Kennzahl Angabe aus der Quelle
Kurs am 20.08.2026 27,70 EUR
Beginn des langfristigen Abwärtstrends 24.04.2026
Wertverlust in diesem Zeitraum 20,12 Prozent
Abstand zur 200-Tage-Linie -5,10 Prozent

Infobox: Die Bitcoin-Group-Aktie überschritt die 100-Tage-Linie nach oben, blieb laut boerse.de aber im langfristigen Abwärtstrend.

Jim Cramer empfiehlt Bitcoin trotz zuvor verkündetem Verkauf

Jim Cramer erklärte laut Yahoo Finanzen Deutschland, er habe seine gesamte Bitcoin-Position wegen Sorgen über Quantencomputer weniger als einen Monat zuvor verkauft. In einer späteren Ausgabe von „Mad Money“ empfahl er jedoch einem Anrufer, Bitcoin direkt zu kaufen.

Die Diskussion knüpft an ein Interview vom 31. Juli mit Arvind Krishna, dem Vorstandsvorsitzenden und CEO von IBM, an. Krishna warnte, Quantencomputer könnten in Zukunft die Kryptografie knacken, die Bitcoin absichert.

„Ich denke, Sie sollten sich drei oder vier Jahre Zeit geben, und in diesem Zeitraum würde ich dann eher vorsichtig sein.“

Wenige Tage nach diesem Interview erklärte Cramer im Fernsehen, dass er Bitcoin verkaufen würde. Einen Nachweis für den behaupteten Handel gab es laut Yahoo Finanzen Deutschland jedoch nicht, da weder eine Wallet-Adresse noch ein Dokument oder eine genaue Positionsgröße veröffentlicht worden sei.

In einer späteren Sendung fragte ein Zuschauer namens Sanjay nach Bitmine Immersion Technologies, einer Ethereum-Treasury-Aktie, die er zuvor gekauft hatte. Cramer riet ihm von diesem Derivat ab und empfahl stattdessen den direkten Kauf von Bitcoin. Er warnte, dass mit Krypto-abhängigen Derivaten ein zu hohes Risiko verbunden sei.

Die widersprüchlichen Aussagen führten erneut zur Diskussion über den sogenannten „Inverse Cramer“-Ansatz. Dabei werden Cramers Aussagen nicht als Prognose, sondern als Signal verstanden, das Gegenteil zu tun. Yahoo Finanzen Deutschland wies zugleich darauf hin, dass auch ein dauerhaftes Handeln gegen die Empfehlungen eines einzelnen Experten eigene Risiken berge.

Tuttle Capital bot einmal einen ETF an, der gegen Cramers Empfehlungen gerichtet war. Der Fonds verlor 15,7 Prozent, während der S&P 500 im gleichen Zeitraum 25,4 Prozent zulegte.

Bitcoin lag zum Zeitpunkt von Cramers ursprünglicher Verkaufsempfehlung bei knapp 63.700 USD. Anschließend stieg der Kurs nahe an 74.300 USD und erreichte zwischenzeitlich 75.500 USD. Ob Cramer Bitcoin derzeit hält, verkauft oder nachgekauft hat, sei nicht belegt.

Angabe Wert aus der Quelle
Bitcoin bei Cramers ursprünglicher Verkaufsempfehlung knapp 63.700 USD
Bitcoin-Kurs danach nahe 74.300 USD
Zwischenzeitliches Bitcoin-Hoch 75.500 USD
Verlust des Inverse-Cramer-ETF 15,7 Prozent
Entwicklung des S&P 500 im gleichen Zeitraum 25,4 Prozent

Infobox: Cramers öffentlich geäußerte Einschätzungen zu Bitcoin widersprachen sich innerhalb weniger Wochen. Laut Yahoo Finanzen Deutschland ist nicht belegt, ob er seine Position tatsächlich verkauft oder inzwischen verändert hat.

Bitcoin, Ethereum und SpaceX im Fokus des US-Handels

Die US-Märkte standen im Beitrag „Opening Bell“ von Der Aktionär im Zeichen von Bitcoin, Ethereum, dem S&P 500 und mehreren Einzelwerten. Das US-Finanzministerium wollte langlaufende Anleihen kaufen und hatte das Programm verdoppelt, wodurch die Renditen deutlich sanken und Gold kräftig zulegte.

Der DAX konnte die positive Stimmung nicht nutzen und fiel um 0,6 Prozent unter 26.000 Punkte. Bitcoin sprang innerhalb von zwei Tagen rund zwölf Prozent auf 71.952 US-Dollar und überschritt die 200-Tage-Linie. Die hohe Volatilität kostete Shortseller 2,7 Milliarden US-Dollar.

Bei den deutschen Einzelwerten profitierten Continental und Sartorius von positiven Analystenstudien. JPMorgan erwartete ein robustes Reifengeschäft bei Continental, während UBS bei Sartorius mehrere Wachstumsschübe sah.

Brenntag wurde von der Bank of America auf „Underperform“ mit einem Kursziel von 55 Euro abgestuft. Nach den außergewöhnlichen Gewinnen im Zuge des Ukraine-Konflikts sei laut der Einschätzung eine Rückkehr zum normalen Geschäft zu erwarten.

Moderna sorgte mit einem Kursplus von 177 Prozent für Aufsehen. Die Aktie blieb laut Der Aktionär ein Depotwert, zugleich wurden Teilgewinne mitgenommen. Alibaba verlor nach Zahlen rund sechs Prozent.

Walmart erzielte trotz eines schwächeren Ausblicks einen Umsatz von 188 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 81 Cent. Darüber hinaus standen Axon Enterprise vor einem möglichen neuen Jahreshoch, IBMs Fortschritte bei Quantencomputern und eine bevorstehende Lock-up-Aufhebung bei SpaceX im Fokus.

Wert oder Ereignis Angabe aus der Quelle
DAX-Entwicklung 0,6 Prozent unter 26.000 Punkte
Bitcoin-Entwicklung rund zwölf Prozent in zwei Tagen
Bitcoin-Stand 71.952 US-Dollar
Verluste der Shortseller 2,7 Milliarden US-Dollar
Brenntag-Kursziel 55 Euro
Moderna-Kursplus 177 Prozent
Alibaba rund sechs Prozent Verlust
Walmart-Umsatz 188 Milliarden US-Dollar
Walmart-Gewinn je Aktie 81 Cent

Infobox: Der Aktionär stellte Bitcoin und Ethereum neben US-Aktien und SpaceX in den Mittelpunkt. Bitcoin stieg innerhalb von zwei Tagen rund zwölf Prozent auf 71.952 US-Dollar, während der DAX unter 26.000 Punkte fiel.

Einschätzung der Redaktion

Die entscheidende Botschaft ist die wachsende Bedeutung von Zins-, Energie- und geopolitischen Risiken für die Bewertung von Risikoanlagen. Die robuste DAX-Entwicklung wirkt vor diesem Hintergrund eher taktisch als Ausdruck breiter Marktstärke. Besonders zinssensitive Technologie- und Kryptoanlagen bleiben anfällig für schnelle Richtungswechsel.

Die Umschichtungen von Intesa Sanpaolo unterstreichen zudem, dass institutionelle Anleger digitale Vermögenswerte nicht pauschal meiden, sondern selektiv und zunehmend über unterschiedliche Vehikel steuern. Die starke Konzentration auf SpaceX erhöht zugleich das Einzelwertrisiko erheblich. Insgesamt spricht das Marktbild für erhöhte Volatilität und eine größere Bedeutung von Risikomanagement gegenüber kurzfristigen Kursimpulsen.

Zusammenfassung: Stabilität an den Aktienmärkten darf nicht mit Entwarnung verwechselt werden; Zinsen, Ölpreise und Konzentrationsrisiken bleiben die zentralen Belastungsfaktoren.

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