Ein südkoreanisches Bestattungsunternehmen hat meldete einen nicht realisierten Verlust von etwa 45 Milliarden Won (33 Millionen US-Dollar) im Zusammenhang mit Investitionen in gehebelte Ether (ETH) Exchange-Traded Funds (ETFs).
Das in Seoul ansässige Unternehmen Bumo Sarang, koreanisch für elterliche Liebe, investierte in den T-REX 2X Long BMNR Daily Target ETF (BMNU), einen gehebelten börsengehandelten Fonds, der von Tuttle Capital Management verwaltet wird und darauf abzielt, 200 % der täglichen Performance von Bitmine Immersion Technologies (BMNR) zu erzielen, der weltweit größte börsennotierte Inhaber von Ether.
Gehebelte ETFs sind für den kurzfristigen Handel konzipiert und können sowohl Gewinne als auch Verluste vervielfachen, wodurch sie zu den riskantesten börsengehandelten Produkten für Privatanleger zählen.
Die Verluste des Unternehmens sind nicht realisiert, das heißt, die Bestände wurden noch nicht verkauft. Dennoch unterstreicht die Offenlegung den wachsenden Appetit in Südkorea auf spekulative, mit Kryptowährungen verbundene Anlageprodukte, insbesondere gehebelte ETFs, die mit digitalen Vermögenswertunternehmen und verwandten Aktien verbunden sind.
Südkorea ist zu einem der weltweit aktivsten Märkte für den Handel mit gehebelten und inversen ETFs geworden, wobei die Aufsichtsbehörden die Anleger vor warnenVolatilität und die mit verstärkten Expositionsprodukten verbundenen Risiken.
Die Verluste spiegeln auch die jüngsten starken Schwankungen bei kryptobezogenen Aktien wider, da die Märkte für digitale Vermögenswerte weiterhin sehr volatil sind.