$ETH wurde am 19. Oktober mit etwa 2.400 Dollar angegeben. Das Nettoangebot ist 2026 um 778.000 $ETH gewachsen, während die annualisierte Inflation bei 0,8 Prozent lag. Die Spot-ETFs verwalteten 14,95 Milliarden Dollar. BlackRocks gestakter ETF ETHB startete im März, und Interactive Brokers öffnete das Staking am 13. Oktober.
Als weiterer institutioneller Akteur wird BitMine genannt. Das Unternehmen besaß 6.041.481 $ETH, was laut Quelle fast fünf Prozent des Angebots entspricht. Standard Chartered bestätigte am 3. Oktober ein Kursziel von 4.000 Dollar.
Zusammenfassung: Das Glamsterdam-Upgrade befindet sich in der letzten Testphase und soll im vierten Quartal 2026 im Mainnet starten. Gleichzeitig stehen institutionelle $ETH-Bestände, ETF-Vermögen und das von Standard Chartered genannte Kursziel von 4.000 Dollar im Mittelpunkt.
Wale sammeln 63.731 $ETH, während Ethereum-ETFs im Oktober Abflüsse verzeichnen
Eine weitere Meldung von Wallstreet Online beschreibt gegenläufige Kapitalbewegungen am Ethereum-Markt. Seit dem 11. Oktober sollen Großinvestoren 63.731 $ETH angesammelt haben, während im Oktober rund eine Milliarde Dollar aus Ethereum-Spot-ETFs abgeflossen ist.
$ETH notierte am 22. Oktober bei rund 2.400 Dollar und verlor 2,5 Prozent. Laut Yahoo Finance eröffnete Ethereum bei 2.471 Dollar und fiel bis zum Morgen auf 2.400 Dollar. Als Belastungsfaktor werden Brent-Rohölpreise von über 111 Dollar und eine dadurch gebremste Risikobereitschaft genannt.
Die Marktkapitalisierung von Ethereum lag bei 295,5 Milliarden Dollar, die Bitcoin-Dominanz bei 58,1 Prozent. Ein einzelner Wal zog 9.000 $ETH im Wert von 22,42 Millionen Dollar von Binance ab und transferierte die Coins zu Aave.
Am Mittwoch verzeichneten Ethereum-Spot-ETFs Zuflüsse von 15 Millionen Dollar. Für den gesamten Oktober summierten sich die Abflüsse laut SoSoValue jedoch auf rund eine Milliarde Dollar. Allein in der Woche vom 12. bis 16. Oktober wurden Abflüsse von 320 Millionen Dollar aus $ETH-ETFs registriert.
Parallel dazu erschien der Entwurf „Decoupled Consensus“ im Ethereum-EIP-Repository auf GitHub. Vitalik Buterin warnte zudem, dass KI-gestützte Fortschritte die Signaturverfahren von Krypto-Wallets innerhalb von zwei Jahren angreifen könnten. Er empfahl, Guthaben in Adressen zu halten, die noch nie eine Transaktion ausgelöst haben.
Zusammenfassung: Während Wale 63.731 $ETH akkumulierten, verzeichneten Ethereum-Spot-ETFs im Oktober Abflüsse von rund einer Milliarde Dollar. Zusätzlich rücken mögliche Risiken durch KI-gestützte Angriffe auf Wallet-Signaturen in den Fokus.
Ethereum-Kurs am Donnerstagnachmittag unter Druck
Finanzen.net berichtete am Donnerstagnachmittag über fallende Kurse bei zahlreichen großen Kryptowährungen. Bitcoin wurde um 17:10 mit 81.456,15 US-Dollar bewertet und lag damit 3,18 Prozent unter dem Vortageswert von 84.129,54 US-Dollar.
Ethereum verlor um 17:10 2,87 Prozent und stand bei 2.398,30 US-Dollar. Am Vortag hatte der Kurs bei 2.469,19 US-Dollar gelegen. Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 lag 2,2 Prozent im Minus; seit dem Start des Produkts im September 2024 wurde eine Performance von 17,4 Prozent ausgewiesen.
Deutlichere Rückgänge meldeten unter anderem Avalanche, Cardano und Sui. Avalanche sank um 5,42 Prozent auf 9,140 US-Dollar, nachdem am Vortag 9,664 US-Dollar ausgewiesen worden waren. Cardano fiel um 5,01 Prozent auf 0,2141 US-Dollar, gegenüber 0,2254 US-Dollar am Vortag. Sui gab um 5,08 Prozent auf 0,9759 US-Dollar nach; am Tag zuvor lag der Kurs bei 1,028 US-Dollar.
Zusammenfassung: Der Donnerstagnachmittag war von Kursverlusten bei Bitcoin, Ethereum und zahlreichen weiteren Kryptowährungen geprägt. Ethereum fiel auf 2.398,30 US-Dollar, während Avalanche, Cardano und Sui jeweils Rückgänge von mehr als fünf Prozent verzeichneten.
Starknet erwägt den Schritt von Ethereum-Layer-2 zu eigener Layer 1
$BTC-ECHO berichtete über Starknets Pläne, sich von Ethereum abzukoppeln und eine eigenständige, quantensichere Layer 1 zu erforschen. In einer Snapshot-Abstimmung stimmten 93,52 Prozent des Stimmgewichts für die Untersuchung dieser neuen Richtung.
Rund 3.200 Stimmen mit insgesamt knapp 490 Millionen $STRK wurden abgegeben. Die Abstimmung war unverbindlich und bezog sich lediglich auf die Zustimmung zu weiterer Forschung. Für einen tatsächlichen Wechsel wäre laut Starknet Foundation ein eigener Governance-Prozess erforderlich; einen Zeitplan gibt es derzeit noch nicht.
Der Token $STRK soll erhalten bleiben, während die Bridges zu Ethereum offen gehalten werden sollen. Starknets Kernprotokoll gilt aufgrund hashbasierter STARK-Beweise als quantensicher. Da Bridge und Datenverfügbarkeit jedoch über Ethereum laufen, sei das Netzwerk insgesamt nur so sicher wie Ethereum selbst. Ethereum wolle erst bis 2029 vollständig quantensicher werden.
Eli Ben-Sasson, CEO von StarkWare, sieht auch bei Bitcoin Handlungsbedarf. Er forderte Vorbereitungen auf den sogenannten Q-Day, also den Zeitpunkt, an dem Quantencomputer heutige Verschlüsselungstechnologien knacken können.
„Bitcoin müsse sich auf den sogenannten Q-Day vorbereiten und Lösungen finden“, schrieb Eli Ben-Sasson laut $BTC-ECHO auf X.
Zusammenfassung: Starknet prüft nach einer Zustimmung von 93,52 Prozent den Weg zu einer eigenständigen, quantensicheren Layer 1. Die Abstimmung ist nicht bindend; $STRK soll erhalten bleiben und die Bridges zu Ethereum sollen offen bleiben.
Ethereum unter 2.400 Dollar: Unterstützung bei 2.355 Dollar im Fokus
Die Quelle DE.COM thematisiert die technische Lage von Ethereum und fragt, wie tief der Kurs fallen könnte, wenn die Unterstützung bei 2.355 Dollar bricht. Der Titel verweist zugleich darauf, dass Großanleger trotz des Kursrückgangs weiter kaufen.
Weitere belastbare Kurs- oder Prognosedaten enthält der übermittelte Inhalt nicht. Die zentrale im Artikel genannte Marke ist damit die Unterstützung bei 2.355 Dollar.
Zusammenfassung: Im Mittelpunkt der Meldung steht die Unterstützung bei 2.355 Dollar. Ein Bruch dieser Marke wird als entscheidender Punkt für die weitere Kursentwicklung von Ethereum dargestellt.
Einschätzung der Redaktion
Ethereum befindet sich in einer widersprüchlichen Übergangsphase: Die technologische Entwicklung bleibt ambitioniert, doch ETF-Abflüsse und die anhaltende Marktschwäche zeigen, dass diese Fortschritte kurzfristig noch keine ausreichende Nachfrage erzeugen. Die Käufe großer Investoren sind zwar ein Vertrauenssignal, können die institutionelle Zurückhaltung aber bislang nicht ausgleichen.
Besonders relevant ist die mögliche Abspaltung Starknets. Sie unterstreicht, dass technologische Eigenständigkeit und Quantensicherheit künftig zu strategischen Standortfaktoren werden. Zugleich könnte eine stärkere Fragmentierung des Ökosystems die Bindung an Ethereum schwächen. Für die Kursentwicklung bleibt daher entscheidend, ob das Upgrade messbare Nutzung und Kapitalzuflüsse auslöst – nicht allein, ob es technisch erfolgreich umgesetzt wird.
Infobox: Langfristig sprechen Innovation und institutionelle Akkumulation für Potenzial; kurzfristig überwiegen Abwärtsdruck, Kapitalabflüsse und strukturelle Unsicherheit.