Ein neuer Ethereum-Staking-Bericht zeigt, dass 2025 bedeutende technische Upgrades geliefert wurden und eine steigende institutionelle Akzeptanz verzeichnet wurde, selbst wenn die $ETH-Preise zurückblieben, was die Bühne für strukturelle Veränderungen beim Staking und den Marktdynamiken im Jahr 2026 bereitet.
Paradoxon für Ethereum im Jahr 2025: Netzwerkwachstum vs. Stagnierende $ETH-Preise
Ethereum’s 2025 war geprägt von starken Kontrasten. Laut dem Ethereum Staking Insights & Protocol Analysis-Bericht von Everstake lieferte das Netzwerk bedeutende Protokoll-Upgrades und zog Rekordzahlen an institutioneller Beteiligung an, doch die $ETH-Preise blieben weitgehend unverändert. Die Diskrepanz verdeutlicht, dass sich Ethereum’s Rolle schneller entwickelt als es die Marktbewertungen vermuten lassen.
Zwei große Upgrades prägten das Jahr. Pectra führte EIP-7251 ein, wodurch das maximale effektive Validatorguthaben von 32 $ETH auf 2.048 $ETH erhöht wurde, während Fusaka PeerDAS (EIP-7594) aktivierte, ein wichtiges Datenverfügbarkeits-Upgrade, das den Layer 2 Blob-Durchsatz sicher um bis zu das Achtfache erhöhte. Zusammen verbesserten diese Änderungen die Skalierbarkeit und Effizienz der Validatoren und stärkten Ethereum’s Position als globale Abwicklungsschicht.
Konsolidierte Validatoren wuchsen in nur sechs Monaten von etwa 2 % auf mehr als 11 % des insgesamt gestakten $ETH, was einen Trend zur betrieblichen Effizienz widerspiegelt, insbesondere unter größeren und institutionellen Betreibern. Bis zum Jahresende erreichte der gesamtgestakte Wert etwa 36,1 Millionen $ETH oder 29,3 % des Gesamtangebots, mit einem Nettowachstum, das 1,8 Millionen $ETH überstieg.
Auch die institutionelle Nachfrage stieg. Digital Asset Treasuries (DATs) häuften bis Dezember schätzungsweise 6,5–7 Millionen $ETH an, was etwa 5,5 % des Gesamtangebots entspricht. Viele dieser Einrichtungen staken Unternehmensbestände, um Rendite zu erzielen, und entfernen somit effektiv $ETH von den liquiden Märkten und tragen zu einer wachsenden Angebotsverknappung bei.
Bohdan Opryshko, Mitbegründer und COO von Everstake kommentierte:
Im Jahr 2025 fungierte, da sich die Infrastruktur verbesserte und die Gebühren sanken, $ETH zunehmend als Betriebskapital, sicherte Netzwerke und generierte Rendite. Im Jahr 2026 erwarten wir, dass sich Institutionen über passive Exponierung hinaus bewegen und $ETH als verzinsliches Asset behandeln, bei dem Staking zu einer Grundvoraussetzung wird, anstatt einer optionalen Ergänzung.
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Auf der Anwendungsseite übertraf das Layer 2 Ökosystem von Ethereum 300 Transaktionen pro Sekunde, während die Aktivitäten auf Layer 1 immer noch um rund 30 % im Jahresvergleich auf 1,5–1,6 Millionen tägliche Transaktionen anstiegen. Die täglich aktiven Adressen stiegen auf etwa 450.000–500.000, angetrieben vor allem von ETF-bezogenen Wallets und Smart Accounts anstelle von Einzelhandelsüberweisungen.
Mit Blick auf 2026 schlägt der Bericht vor, dass Ethereum Staking formalisierter und mehr an die Standards traditioneller Finanzmärkte angenähert wird. Während dies weiteres institutionelles Kapital anziehen könnte, wirft es neue Fragen zu Dezentralisierung, Client-Vielfalt und systemischen Risikotoleranzen auf, während sich Ethereum weiterhin wandelt.
FAQ🔗
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Was definierte die Leistung von Ethereum im Jahr 2025?
Ethereum erlebte bedeutende Netzwerk-Upgrades und steigendes institutionelles Staking trotz stagnierender $ETH-Preise. -
Welche Upgrades waren am bedeutendsten?
Pectra und Fusaka verbesserten die Effizienz der Validatoren und die Layer 2 Skalierbarkeit im gesamten Netzwerk. -
Wie stark war die institutionelle Akzeptanz?
Institutionen stakten bis zu 7 Millionen $ETH, verknappten das Angebot und veränderten die Marktdynamiken. -
Was bedeutet das für 2026?
Ethereum Staking wird institutioneller und strukturierter, was tiefere Marktveränderungen vorbereitet.