Die Aufnahme von Staking-Funktionalitäten in Ethereum-basierte ETFs könnte das Anlegerverhalten grundlegend verändern und auch institutionelle Investitionen anziehen. Ein bemerkenswerter Schritt in diesem Kontext ist BlackRocks Antrag auf einen neuen Ethereum-ETF mit Staking-Option bei der US-Börsenaufsicht SEC.
Der Schritt von BlackRock
BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, hat einen Antrag zur Registrierung eines neuen iShares Staked Ethereum Trusts eingereicht. Dieser Fonds zielt darauf ab, Anlegern die Möglichkeit zu bieten, nicht nur von der Preisentwicklung von Ethereum zu profitieren, sondern auch von den Erträgen aus Staking. Anders als Grayscale, der als erster Anbieter Staking-Funktionalitäten für bestehende Ethereum-ETFs implementierte, entscheidet sich BlackRock für ein komplett neues Produkt, ohne Änderungen an ihrem bestehenden iShares Ethereum Trust vorzunehmen.
Radikale Veränderungen in der Regulierungslandschaft
Die Einreichung von BlackRock erfolgt vor dem Hintergrund eines regulatorischen Wandels in den USA. Unter dem ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler war Staking als potenziell nicht registrierte Wertpapierangebote angeprangert worden. Allerdings hat Paul Atkins, der im April 2025 das Ruder übernahm, eine neue Sichtweise eingeführt: Der SEC zufolge qualifizieren Staking-Aktivitäten bei bestimmten Protokollen nicht als Wertpapierangebote, was klare rechtliche Rahmenbedingungen für institutionelle Anbieter schafft.
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