Der bekannte Bitcoin-Unternehmer und JAN3-CEO Samson Mow hat sich deutlich zur aktuellen $ETH-Stärke gegenüber $BTC geäußert – und sieht darin kein organisches Marktphänomen, sondern einen gezielten Kapitalumlauf durch alte Ethereum-Insider. In mehreren Posts auf X skizzierte Mow einen wiederkehrenden Ablauf: $BTC-reiche $ETH-Frühinvestoren verschieben einen Teil ihres Bitcoin-Bestands in Ether, um den Kurs gezielt nach oben zu treiben – aktuell befeuert durch das neue Narrativ der „Ethereum-Treasuries“. Sobald der Preis ein gewünschtes Niveau erreicht, werde $ETH abgeladen, neue „Bagholder“ zurückgelassen und die Gewinne zurück in Bitcoin rotiert. Seine Quintessenz: „Niemand will $ETH langfristig. Plant entsprechend.“
Let me explain what’s happening with ETHBTC.
Most $ETH holders have a lot of $BTC (ICO/insiders) and they are rotating that $BTC into $ETH to pump it on new narratives (Ethereum Treasury co’s).
Once they’ve gotten it high enough, they’ll dump their $ETH, creating new generational…
— Samson Mow (@Excellion) August 10, 2025
Das Timing seiner Kritik fällt in eine Phase, in der Ether bei rund 4.200 US-Dollar handelt und intraday ein Hoch bei etwa 4.337 USD markierte. Im $ETH/$BTC-Verhältnis liegt der Kurs im mittleren 0,03-Bereich, mit der Marke von 0,04 $BTC als erstem technischen Widerstand, der echte $ETH-Führungsstärke signalisieren würde. Charttechnisch lauert zudem die psychologische Barriere des Allzeithochs von rund 4.878 USD aus dem Jahr 2021 – für Mow der klassische Punkt, an dem Verkaufsdruck sprunghaft zunimmt. Er bezeichnet das als „Bagholder’s Dilemma“: Je näher der Kurs an einem Rekordhoch liegt, desto stärker ist der Anreiz, Gewinne mitzunehmen.
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