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Shipyard stellt IPFS-Arbeit ein, nachdem Protocol Labs die Finanzierung beendet

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Der IPFS-Maintainer Shipyard (InterPlanetary File System) wird seine Entwicklungs-, Wartungs- und Infrastrukturarbeiten am 30. September schrittweise einstellen, nachdem Protocol Labs die Finanzierung nicht verlängert hat.

Der Wegfall der Finanzierung lässt Projekte wie Kubo, Helia, Boxo, Rainbow, IPFS Desktop und IPFS Companion ohne fest zugewiesene Maintainer zurück, sagte Shipyard in einem Blogbeitrag vom Montag.

IPFS ist ein Open-Source-Protokoll zum Speichern und Teilen von Daten über Peer-to-Peer-Netzwerke. Protocol Labs ist eine Forschungs- und Entwicklungsorganisation, die IPFS und Filecoin entwickelt hat, ein Blockchain-Netzwerk, das Anreize für die dezentrale Datenspeicherung schaffen soll.

Das Entwicklerkollektiv wird den Betrieb öffentlicher Infrastruktur einstellen, darunter ipfs.io, dweb.link, delegated-ipfs.dev und die IPFS-Bootstrap-Nodes. Protocol Labs besitzt die zugehörigen Domains und Infrastruktur und wird laut Shipyard über deren Zukunft entscheiden.

IPFS selbst wird nicht eingestellt, aber Shipyards Rückzug entzieht vielen beliebten Implementierungen und Diensten die feste Betreuung, sofern andere Maintainer diese nicht übernehmen.

Molly Mackinlay, Leiterin der Entwicklung und Forschung bei Protocol Labs, sagte in einer Online-Forendiskussion, dass IPFS durch Zuschüsse der IPFS Foundation an einzelne Maintainer zu einer „schlankeren Betreuung“ übergehen werde. Sie fügte hinzu, dass die Entwicklung auf dezentraler öffentlicher Infrastruktur fortgesetzt werde.

Shipyard wurde 2024 als unabhängiges Kollektiv langjähriger IPFS-Entwickler gegründet, die zuvor bei Protocol Labs gearbeitet hatten.

cointelegraph.de