Sui hat das Hashi-Testnetz gestartet und damit die Plattform für Entwickler, Institutionen und Infrastrukturanbieter geöffnet, die Finanzanwendungen auf Basis von nativem Bitcoin entwickeln. Das Testnetz ermöglicht es Teams, Integrationen zu testen und Produkte vor dem geplanten Mainnet-Start vorzubereiten.
Hashi soll Bitcoin über seine Rolle als Wertspeicher hinaus erweitern. Das Protokoll zielt darauf ab, Kreditvergabe, Kreditaufnahme, Kreditmärkte und Renditestrategien unter Verwendung von nativem BTC auf Sui zu unterstützen.
Mit dem Start wird auch die „Guardian Layer“ eingeführt, eine Sicherheitsarchitektur, die Institutionen dabei helfen soll, Bitcoin-Sicherheiten zu verwalten und gleichzeitig die Transparenz und Programmierbarkeit von Transaktionen zu gewährleisten. Ein weiteres Thema, mit dem sich das Projekt befasst, ist die Besteuerung. Laut Fenwick, einer auf digitale Vermögenswerte spezialisierten Anwaltskanzlei, sollten die Einzahlungs- und Rücknahme-Mechanismen von Hashi nach US-Steuerrecht nicht als steuerpflichtige Ereignisse behandelt werden.
Hashi wird nun damit beginnen, Integrationen mit Verwahrungsanbietern, Wallets, Kreditprotokollen und anderer Finanzinfrastruktur zu testen. Dokumentation und technische Ressourcen stehen Entwicklern, die sich auf die Entwicklung im Testnetz vorbereiten, bereits zur Verfügung.
Bild: Magnific
cryptonews.net